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16. Juni 2018: Alle Jahre wieder ... der KIT-Lauf

Franz vor dem KIT-RTW, im Hintergrund das Büchenauer Einsatzfahrzeug

Alle Jahre wieder unterstützt das DRK Büchenau das KIT bei seinen Veranstaltungen. So auch am Samstag den 10-km-Lauf vom Campus Nord zum Campus Süd.

Da es beim letztjährigen Lauf einen lebensbedrohlichen medizinischen Notfall gegeben hatte, wurde dieses Jahr der Aufwand für die Sicherheit der 500 Läuferinnen und Läufer nochmals deutlich verbessert. Unser Aktiver Franz (KIT Rentner) begleitete im Büchenauer Notfallhilfefahrzeug zusammen mit Frau Dr. Stahl vom KIT den Lauf durch den Wald. Dieses Mal gab es keinen medizinischen Notfall während und nach dem Lauf, sodass kurz nach dem Zieleinlauf der letzten Läufer der Einsatz beendet werden konnte.

Franz genoss das Wiedersehen mit seinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen und außerdem brachte der Einsatz auch noch ein paar Euro in die Büchenauer DRK-Kasse.

6. Juni 2018: Übungsabend "Sturz aus großer Höhe"

Bereitschaftsleiterin Katharina hatte als Thema für diesen Abend „Sturz aus großer Höhe“ gewählt. Schritt für Schritt wurden die Vitalzeichenkontrolle, der Bodycheck, das Anlegen eines Stifnecks, der Umgang mit der Schaufeltrage und der Vakuum-Matratze geübt. Alle DRK-ler waren sich einig, dass dies ein sehr interessanter Unterrichtsabend war.

Hocherfreut konnte die Bereitschaftsleitung zwei Gäste begrüßen, nämlich Christiane und Robert aus Liedolsheim. Beide sind erfahrene und langjährige Rotkreuzler.

Das Wichtigste: beiden gefällt es bei uns in Büchenau!

2. Mai 2018: Übungsabend Zeltaufbau

4. April 2018: Übungsabend Internistische Notfälle

Franz Hasenfuß unterrichtete an diesem Abend über das Erkennen und die Sofortmaßnahmen bei Herzinfarkt, Hirninfarkt (Apoplex), Asthma, Lungenödem, Lungenembolie, Diabetes, Flüssigkeitsmangel (Exikose) und Akuten Bauch (Akutes Abdomen). Da die meisten DRK-Mitglieder (zum Glück) relativ wenig Übung bei solchen Notfällen haben, ist es immer wieder notwendig, zu wiederholen und zu üben, damit nichts verloren geht und im Ernstfall alle fit sind.

 

 

Erstmals dabei unser neues Mitglied Jana Spengler, die 14 Jahre als Krankenschwester in der Onkologie gearbeitet hat, fünf Jahre als Intensivkrankenschwester tätig war und nun ihre Arbeitskraft und medizinischen Kenntnisse in einer Pflegestation einsetzt. Hervorragende Voraussetzungen zur Verstärkung des DRK-Teams Büchenau. 

21.3.2018: Jahreshauptversammlung - 1. Vorsitzender Franz Hasenfuß und 2. Vorsitzende Doris Zimmermann neu gewählt

1. Vorsitzender Franz Hasenfuß, 2.Vorsitzende Doris Zimmermann

Die 2. Vorsitzende Tanja Süß begrüßte die Anwesenden und besonders Ortsvorsteherin Marika Kramer und zwei Ortschaftsräte. Tanja dankte der Freiwilligen Feuerwehr Büchenau und Familie Müller für die Gastfreundschaft im FFW-Vortragsraum. Beim Totengedenken wurde der verstorbenen Mitglieder im Vereinsjahr gedacht. Tanja: Die Leitsätze des DRK: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität sind nach ihrem Empfinden in letzter Zeit nicht immer eingehalten worden. Sie stellte ihr Amt als 2. Vorsitzende zur Verfügung mit den Worten: „Das Warum wundert bestimmt viele“. Ihre Quintessenz: „So ist das Leben, sagte der Clown mit Tränen in den Augen und malte sich ein Lächeln ins Gesicht.“

Schriftführer Stefan Knoch gab einen Rückblick über das DRK-Jahr 2017. Kassiererin Antonia (Toni) Paris stellte die Kassen-Bilanz vor. Hans Kraus und Waltraud Zimmermann, die beiden Kassenprüfer, haben die Kassenprüfung durchgeführt. Hans bescheinigte eine sauber und übersichtlich geführte Kasse und dankte für die enorme Arbeit. Er schlug der Versammlung die Entlastung der Kassiererin vor, diese erfolgte einstimmig.

Bereitschaftsleiter Hannes Knoblauch hatte Einiges zu berichten: Im Vereinsjahr gab es einen Neuzugang: Jana Spengler, Intensiv-Krankenschwester. Markus Münch ist aus dem Verein ausgetreten.

Die Engagements der Bereitschaft waren 2017 gewaltig. Alleine beim Fasching waren 20 Einsätze zu meistern. Im März wurde die Rocknacht und im Mai der Mot-Marsch betreut. Im Juni stand ein Sanitätsdienst beim KIT, im Oktober ein Tag bei der OFFERTA auf dem Programm. Die Handball-Landesliga wurde bei Heimspielen betreut. Außerdem gab es im November eine interessante Funkübung mit der Jugendfeuerwehr. Zwei Blutspendetermine und zwölf Dienstabende mit Fortbildungen waren wieder fest im Programm. Hannes dankte besonders der Vorstandschaft und seinen Kameraden/innen, Franz Hasenfuß als Leiter der Notfallhilfe, Heidi Bläske für Öffentlichkeitsarbeit und Internet, den örtlichen politischen Vereinen und der Stadt für die Unterstützung, Jochen Weih, FFW, für Beherbergung und kameradschaftliche und zuverlässige Zusammenarbeit, Bereitschaftsarzt Dr. Andreas Wichmann sowie Dr. Nicole Vollmer und Dr. Jürgen Kußmann für die guten Fortbildungen.

Die Notfallhilfe hatte 2017 überdurchschnittlich viele Einsätze: 63 teils lebensrettende Aktionen! Dank vom Leiter der Notfallhilfe Franz Hasenfuß an Dr. Wichmann und das Autohaus Knoch für die Unterstützung und an die Freiwillige Feuerwehr für die kameradschaftliche Zusammenarbeit. Ein ganz besonders hervorzuhebendes Dankeschön ging an das Pastoralreferentenpaar Heike und Martin Kramer, die im Bedarfsfall immer mit viel Zeit und treffenden Worten den Menschen zur Seite standen. Leider verlässt das Ehepaar Kramer Büchenau und es entfällt somit ein wichtiger Baustein der Notfallhilfe, was das DRK sehr bedauert. Ein Dankeschön auch an die Spender, die das Notfallhilfeauto finanziell unterstützt haben.

Danach ergriff die Ortsvorsteherin das Wort:

2017 war ein arbeitsreiches Jahr und stellvertretend für die Bürger/innen bedankte sie sich für die vielen Veranstaltungen und Einsätze, die teilweise im Stillen betreut werden. „Hilfe bedeutet für die Menschen das Wichtigste, was man tun kann! Wenn man das zum Hobby macht, was man gerne tut, so entspricht das bei euch, eure Berufung in eurer Freizeit auszuleben.“

Ihr Dank ging an alle, die Blutspende-Aktionen ermöglicht haben, denn diese sind dringend notwendig. Ebenfalls dankte M. Kramer für die sehr guten DRK-Presseinformationen. Auch der Familie Müller, die stets gerne die Bewirtschaftung im Vortragsraum übernimmt, galt ihr Dank. Den Aktiven, die viel Engagement bringen, dankte sie auch im Namen derer, welche die DRK-Dienste schon in Anspruch genommen haben, sich aber hier nicht persönlich äußern können. Sie wünschte weiterhin viel Kraft, gutes Gelingen und unfallfreie Einsätze. Großen Dank gab es auch für Heike und Martin Kramer, die nicht nur im DRK als Notfallseelsorger aktiv und sehr zuverlässig waren, sondern auch in der Gemeinde eine große Lücke hinterlassen werden. M. Kramer nahm die Entlastung der Vorstandschaft vor. Diese erfolgte einstimmig.

Zur Wahl des 1. Vorsitzenden wurde Franz Hasenfuß vorgeschlagen. Mit 13 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen ist er nun wieder der 1. Vorsitzende. Er hatte bereits von 2003 bis 2015 den Verein erfolgreich geführt. Doris Zimmermann wurde als 2. Vorsitzende einstimmig gewählt. M. Kramer gratulierte dem Team und wünschte viel Erfolg. Ortschaftsrat Heiko Huber bedankte sich im Namen der Ortsvereine für die DRK-Einsätze.

Noch im 1. Halbjahr 2018 wird eine neue Jugendabteilung aufgebaut und hierfür hat sich Laura Schäffner zur Verfügung gestellt. Sie wurde von der Versammlung einstimmig zur Jugendleiterin gewählt.

16. März 2018: Vortrag Dr. Jürgen Kußmann - Schmerzen und Medikamente

Viele Interessierte und ganz viel Applaus gab es beim öffentlichen Thema "Schmerzen" durch Dr. Jürgen Kußmann. Der Vortragsraum der Büchenauer Feuerwehr war mit mehr als 70 Personen voll besetzt und ein gut gelaunter Dr. Kußmann hatte natürlich unter den zahlreichen Büchenauern ein Heimspiel. Bereitschaftsleiter Hannes Knoblauch stellte ihn nochmals kurz vor und danach sprach Dr. Kußmann zum Thema Schmerzen und Medikamente und rüttelte alle Anwesenden mit seinen Thesen auf:

Schmerz ist eine komplexe, subjektive Sinneswahrnehmung, die als akutes Geschehen den Charakter eines Warn- und Leitsignals aufweist und in der Intensität von unangenehm bis unerträglich reichen kann.

Er stellte die unterschiedlichen Schmerzen vor, wie z.B. nozizeptiver, neuropathischer, psychosomatischer, idiopathischer und pharmakogener Schmerz und erklärte alles für sein breitgefächertes Publikum sehr gut und verständlich! Auch die verschiedenen Schmerzmedikamente (Opiate, Antidepessiva, peripher schmerzhemmende Medikamente, NSAR = nicht steroidale Antirheumatica/Antiphlogistika, Alkohol, legale Betäubungsmittel und illegale Drogen) erläuterte Kußmann nachdrücklich und verwies auf die teilweise extremen Nebenwirkungen und Abhängigkeiten.

Fazit: Schmerzempfinden ist überlebensnotwendig! Schmerzmittel sind daher nicht für alles gut und sollten sehr sorgsam eingenommen werden! Dr. Kußmann sprach sich u.a. für alternative Behandlungsmittel aus, die sehr häufig gut helfen: so z.B. Teufelskralle, Chili, Pfefferminze, Johanniskraut, Zwiebelringe, Quarkverbände und Essigwickel.

So sind Arthrose-Beschwerden bekanntlich im Winter viel schmerzhafter als im Sommer und da helfen durchaus Naturheilmittel zur Linderung. Gegen Schmerzen gibt es aber auch die Möglichkeiten aus der Psychotherapie, wie z.B. autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Meditation; aus der Physiotherapie: Massagen, manuelle Therapie, Osteopathie und Sport sowie aus der Physikalischen Therapie die Elektro-, Licht-, Thermo-, Ultraschalltherapie. Dieser Vortrag war so interessant und spannend, dass die knapp zwei Stunden wie im Flug vergingen und das Fazit der Besucher: Das war sehr informativ und viele möchten gerne wieder kommen zum nächsten Arzt-Vortrag beim DRK-Büchenau!

7. März 2018: Lagerungsarten

Wie wichtig das Üben der verschiedenen Lagerungsarten ist, hat Bereitschaftsleiterin Katharina Arnold mit Hilfe einiger DRK-Aktiven ihren Kameraden/innen eindrucksvoll demonstriert. Die Flachlagerung, Oberkörperhochlagerung, die Schocklagerung, die stabile Seitenlage mit zwei Varianten und viele andere Möglichkeiten. Es war wieder einmal notwendig und wichtig, diese ganzen Lagerungsmöglichkeiten zu zeigen und zu intensivieren. Alle haben davon profitiert.

21. Februar 2018: Blutspende

Nach anfänglichen Bedenken, dass wegen der Grippewelle evtl. weniger Spender kommen könnten, hat sich bis zum Ende doch noch eine beachtliche Spenderzahl erreichen lassen.

92 Spender waren ins Pfarrzentrum gekommen, davon zehn Erstspender!

Ein gutes Ergebnis für diese Jahreszeit.

Ein herzliches Dankeschön an alle Blutspender und Helfer!

 

 

13. Februar 2018: Faschingseinsätze


Bunte Hüte - blaue Lichter!

Die DRK-Bereitschaft Büchenau hat auch dieses Jahr die Aktivitäten im faschingsverrückten Büchenau tatkräftig unterstützt. Mit stolzen 100 Helferstunden wurden die Fastnachtstage sanitätsdienstlich abgedeckt. Von Prunksitzung über Rathausstürmung, Faschingsumzug und Narrentreffen, immer war das DRK Büchenau für die Bevölkerung einsatzbereit vor Ort. Vom geschwollenen Tanzbein bis zum rettungsdienstlichen Notfalleinsatz wurden die Anforderungen meisterlich gestemmt. Glücklicherweise sind keine größeren Vorfälle passiert, zwei Patienten mussten mit dem Rettungsdienst in die Klinik gebracht werden, alkoholbedingte Vorfälle waren dank hervorragender Polizeiarbeit in großem Umfang nicht zu verzeichnen. Ein großes Dankeschön an die Polizei und die Security. Mit freundlicher Unterstützung des DRK Oberderdingen, DRK Obergrombach und der Bereitschaft Bruchsal konnte der Großeinsatz „Faschingsumzug“ perfekt abgedeckt werden. Wir danken an dieser Stelle den engagierten Bereitschaften herzlich für die unkomplizierte Hilfe.

Es ist für uns nicht einfach, die vielen Dienste mit eigenen DRK’lern abzudecken. Büchenau hat eine lange Faschingstradition und so sind natürlich auch einige „Fasenachtler“ aus unserer Bereitschaft beim Umzug aktiv gewesen. Über diese tollen Aktionen unserer Aktiven – u.a. auch mehrfacher Blutspenderinnen, freuen wir uns natürlich sehr und stehen im nächsten Jahr wieder gerne im „Blaulichtmodus“ bereit.

 

 

 

14. Dezember 2017: Weihnachtsfeier

Im weihnachtlich geschmückten Unterrichtsraum gab es bei Glühwein (mit und ohne Alkohol) und leckerem Weihnachtsgebäck einen super Powerpoint-Vortrag mit Rückblick auf das erfolgreiche Jahr 2017 von Bereitschaftsleiterin Katharina Arnold. An ihrer Seite Bereitschaftsleiter Hannes Knoblauch, der ebenfalls in vielfältiger Weise zum Gelingen des Abends beigetragen hatte.

In gemütlicher Runde wurden Michael Kurz für 25 Jahre DRK-Zugehörigkeit geehrt, Denis Gorenflo für 15 Jahre und Katharina ist seit 5 Jahren dabei. Fabian Benz (10 Jahre), Friedhelm Seitz (25 Jahre) und Wolfgang Menberg (15 Jahre) konnten leider an diesem Abend nicht teilnehmen. Ein besonderes Dankeschön ging an Janine Bensch, die bei sehr vielen Einsätzen mit Engagement dabei war. Für NFH-Leiter Franz Hasenfuß gab es ein „Flascherl Bier“, für Hannes ein Powergetränk als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit im verflossenen Jahr.

Ein netter Abend war’s! Danke an unsere Bereitschaftsleitung!

15. November 2017: Übungsabend Frakturen

Michael Kurz hatte sich sorgfältig auf dieses Thema vorbereitet und auch wunderbar die einzelnen Schwerpunkte erläutert:

Zuerst erklärte er das Skelett (Anzahl Knochen usw.) um dann die Muskeln und hier auftretende Verletzungen (Pferdekuss, Zerrungen ...) über Gelenkverletzungen (Verstauchungen, Luxationen) zu den Knochenbrüchen (wo verliert man wie viel Blut, offener Bruch ...) zu referieren.

Ein interessanter Abend für die Aktiven. Danke an Michael.

4. November 2017: DRK-Büchenau live aus Offerta-Messe

Bereits das zweite Jahr befinden wir uns auf der Offerta-Messe in Karlsruhe und unterstützen den Kreisverband Karlsruhe dort auf dem Stand mit jeder Menge Spaß mit Besuchern und Kameraden!

Ein Rettungswagen steht direkt am Stand. Unser Team ist hoch motiviert und zeigt den Besuchern zum Beispiel das Innenleben des Rettungswagens. Während es am Dienstag mehr Kinder waren, die Interesse an unserem Rettungswagen mit Igel Erwin gezeigt hatten, so waren es am Samstag mehr Erwachsene, die Fragen rund um den Rettungsdienst stellten.

Für die Kinder boten wir mehrere Sachen an: zum Beispiel Wippen mit der Trage , was tun, wenn Igel Erwin unter Überfressitis leidet sowie eine Rundfahrt auf unserer Trage. Diese Meldung kam direkt aus der Offerta-Halle von Franz, Katharina, Janine

4. Oktober 2017: Übungsabend - Dekontamination

Am 4. 10. hatte die Bereitschaft Büchenau zum jährlich einmal stattfindenden gemeinsamen Unterrichtsabend mit den anderen neun Bereitschaften des Unterkreises Bruchsal eingeladen. Die Resonanz war überwältigend: Fast 50 Helferinnen und Helfer folgten der Einladung. Treffpunkt war die Strahlenunfall-Ambulanz im KIT Campus Nord – Medizinische Dienste.

Unser Aktiver Friedhelm Seitz, der dort arbeitet, hatte eine sehr interessante Führung durch die Dekontaminations-Abteilung zusammengestellt. Der leitende Arzt der Med. Dienste, Dr. List, referierte zunächst über die Strahlung und deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Dabei brachte er für die Teilnehmer viele grundlegende Neuigkeiten. Wer von den Teilnehmern wusste schon, dass diese Strahlenunfall–Ambulanz als Regionales Strahlenschutzzentrum (RSZ) für den Süddeutschen Raum bei Strahlenunfällen zur Verfügung steht. Oder wie Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung auf den menschlichen Körper wirken. Wie man sich mit oft einfachen Mitteln (z.B. Overall und Maske) vor Kontamination schützen, wie tief Strahlung durch die Haut in den Körper eindringen kann, wie eine Dekontamination durchgeführt und mit welchen Laboruntersuchungen eine Kontamination nachgewiesen wird (z.B. im Urin und Stuhl).

Dann wurde noch die Dekontaminations-Abteilung besichtigt, auch hier gab es für Außenstehende sehr viel Interessantes zu sehen, z.B. eine Badewanne für eine Ganzkörper-Dekontamination, oder ein sogenannter Szintillationszähler mit dem man Wunden gezielt ausmessen kann. Friedhelm hatte dann noch einen kleinen Beitrag über die Abteilung, den Aufgabenbereich, die Strahlung und die Gerätschaften, z. B. den Contamat am PC vorbereitet und präsentiert. Nach fast zwei Stunden endete ein für den DRK-UK-Bruchsal sicher ungewöhnlicher aber hoch interessanter Unterrichtsabend.

Herzlichen Dank an unsere Bereitschaftsleitung Katharina und Hannes, die den Abend logistisch vorbereitet hatten. Ganz besonderen Dank an unseren Aktiven Friedhelm Seitz, der sich um die Themenauswahl gekümmert hat und selbst einen Großteil des Abends gestaltete, sowie an den leitenden Arzt der Medizinischen Dienste des KIT für den sehr ausführlichen Vortrag.

9. September 2017: Weihe des DRK-Notfallhilfe-Autos

Auf dem Gelände des Schäffner Hofladens fand die Weihe des Notfallhilfe-Fords statt. Die zweite DRK-Vorsitzende, Tanja Süß, begrüßte hierzu Pfarrer Augustinus Echema, den Bürgermeister von Bruchsal Andreas Glaser, Ortsvorsteherin Marika Kramer mit Ortschaftsräten, den DRK-Kreisgeschäftsführer Jörg Biermann, den Stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter für den Unterkreis Bruchsal, Matthias Krause und den Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Büchenau, Jochen Weih. Außerdem hieß sie die Vereinsvorstände und die Bürger/innen herzlich willkommen.

Danach erläuterte Pastoralreferent Martin Kramer, „dass Nächstenliebe, Caritas und Diakonie die wichtigsten Aufträge Jesu an seine Jünger und damit an uns als Mitglieder seiner Kirche sind. Unter den Berufen und Ehrenämtern ist das Engagement bei den Rettungsdiensten eines der bekanntesten und in akuten Situationen wichtigsten in unserer Zeit. Wenn wir heute hier zusammen sind, um dieses Fahrzeug zu segnen, dann geht es darum, dass wir die Menschen, die damit zum Einsatz fahren, um anderen zu Hilfe zu kommen, und die darin ihre Ausrüstung transportieren, bewusst dem Beistand Gottes anvertrauen wollen. Deshalb gilt der Segen den Menschen, die dieses Auto benutzen und all denen, die beim DRK und anderen Rettungsdiensten selbst zum Segen für Menschen werden, wenn sie mit dieser Ausstattung Notleidenden zu Hilfe kommen und jederzeit dort helfen, wo ihre Hilfe nötig ist, um Kranken und Verletzten zu helfen oder gar Leben zu retten.“ Auch seine Lesung vom „barmherzigen Samariter“ war auf den Dienst der DRK’ler sehr treffend.

Pfarrer Augustinus nahm die Segnung vor mit den Worten: „Segne, wir bitten dich, alle, die sich im Rettungsdienst engagieren ob ehrenamtlich oder beruflich. Begleite sie bei ihren Einsätzen und stärke sie in ihrem Dienst am Nächsten. Dein Segen liege auf ihrer Ausrüstung, den Geräten und auch auf diesem Fahrzeug, mit dem die Mitarbeiter des DRK Büchenau in der Notfallhilfe unterwegs sind.

Schütze die Menschen, die sich so in den Dienst der Gemeinschaft stellen, bewahre sie vor Schaden und stärke ihre Zusammenarbeit und Kameradschaft. Mache, Herr, uns alle bereit, dem Beispiel deines Sohnes zu folgen und dem Nächsten zu dienen.“ Lukas (Enkel vom NFH-Leiter Franz) trug die Fürbitten vor und mit dem Schlusssegen endete der kirchliche Akt.

Andreas Glaser schätzt den Dienst für die Menschen sehr. Er dankte den engagierten Helfern, denn die Stadt wüsste nicht, wie man den Menschen vor Ort helfen sollte, ohne die „Ehrenamtlichen“. Ebenso bedankte er sich auch bei den Sponsoren, die das Fahrzeug bearbeitet haben. Es ist gut, dass es noch Betriebe gibt, die sich um solche Arbeiten kümmern.

Jörg Biermann bedankte sich beim Büchenauer Ortsverein. „Es fließt leider wenig Geld für das DRK-Ehrenamt. In verschiedenen Gemeinden wurde Geld beantragt und dort bekommt die Notfallhilfe 30 Euro pro Einsatz. Es wäre gut, wenn Sie bei der Stadt etwas unternehmen würden. Im Gesetz ist es nicht verankert, dass es jederzeit sichere Einkünfte gibt.“ Sein Dank geht an alle, die für das NFH-Auto gespendet haben.

Notfallhilfeleiter Franz Hasenfuß brachte dann einen Rückblick über die Notfallhilfe (NFH) Büchenau:

2000 gab es seitens der Vorstandschaft (Heimfried Werner und Franz Hasenfuß) Bemühungen, das DRK attraktiver zu machen und den Einwohnern Büchenaus mehr Sicherheit bei medizinischen Notfällen anbieten zu können. So kam es dann zur Gründung eines „Helfer vor Ort Systems“, bei uns „Notfallhilfe“ genannt. Nach einem Vorbereitungsjahr startete die Notfallhilfe (NFH) am 1. März 2001 mit zehn Helfer/innen. Der erste Einsatz fand am 22.4.2001 statt. Im Jahr 2003 konnte die NFH über den Kreisverband Karlsruhe ein Smart-Herzmobil leasen. Für das DRK-Büchenau eine tolle Sache, zumal unser Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender Hans Werner diese Leasingraten sponserte. 2006 war der Leasingvertrag abgelaufen und das DRK Büchenau konnte – wieder mit finanzieller Unterstützung von Hans Werner – den NFH-Smart kaufen. Dieser Smart war bis zum 1. März 2017 immer zuverlässig und einsatzklar, hierfür dankte Franz dem Autohaus Knoch.

Seit dem 1. März diesen Jahres fuhr nun der neue „Ford Eco Sport“ (NFH-Ford) zu 34 Einsätzen! Insgesamt waren seit März 2001 die NFH- Teams 748 mal unterwegs. Franz dankte allen Kameraden/innen, die Tag und Nacht in ihrer Freizeit Notfalleinsätze in Büchenau (teilweise auch in Staffort) gefahren haben. Das war eine große Aufgabe und es gab viele emotional schwierige Einsätze zu meistern. Franz dankte auch Bereitschaftsarzt Dr. Andreas Wichmann für die Fortbildungen und die fachlich und medizinisch unkomplizierte Unterstützung. Auch den Spendern galt sein Dankeschön, denn von der Mullbinde bis zu den EKG-Elektroden muss der Verein alles Material selbst finanzieren. Den Sponsoren, die den Kauf des Einsatzfahrzeuges ermöglichten, danke Franz ganz besonders, ebenso den am Ausbau des Autos beteiligten Firmen: JTS Weingarten, Fritsch Funktechnik, Chameleongraphik Unteröwisheim, Schreinerei des KIT CN, Bergmaier Büchenau, MGMedical Michael Gröbe, Schiller Medizintechnik. Ein riesengroßes Dankeschön richtete er an die Stadt Bruchsal, die den neuen, modernen Defibrillator für dieses NHF-Auto finanzierte.

Was ist eine Notfallhilfe? Die NFH wird in der Regel zeitgleich mit dem Regelrettungsdienst bei einem Medizinischen Notfall alarmiert. Dadurch, dass die Helfer/innen in Büchenau wohnen, sind sie natürlich wesentlich schneller, als der Rettungsdienst vor Ort und können so den therapiefreien Zeitraum bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes adäquat überbrücken, was gerade bei lebensbedrohlichen Notfällen die Überlebungschancen erheblich verbessert, nämlich bis zu 25%. Trotz der Ehrenamtlichkeit der Teams erreichen wir bis zu 80% der Notfälle, eine Zahl, die im guten Bundesdurchschnitt liegt. Franz dankte Pfarrer Augustinus für die Weihe des NFH-Autos und wünscht allen NHF-Teams, dass sie immer unfallfrei und gesund von ihren Einsätzen nach Hause kommen.

Das Team vom Schäffner-Hofladen hat mit leckeren deftigen Speisen die Gäste und DRK’ler verwöhnt, die DRK’lerinnen haben sehr gute Kuchen und Torten gebacken und für den richtigen Kaffeegenuss gesorgt (Dank an Waltraud und ihre bewährten Helferinnen).

Leider war das Interesse der Bevölkerung an diesem Tag nicht besonders groß, was uns natürlich alle enttäuscht hat.

Aber die Büchenauer wissen ja genau, wenn man uns braucht – sind wir da! Frage ist eben nur, wie lange noch? Es fällt immer schwerer, die Jugend für dieses Ehrenamt zu begeistern und so plagen auch uns die Nachwuchssorgen!

17. Juli 2017: Waltraud Zimmermann geehrt für 75. Blutspende

Es gibt sie noch – die Vorbilder!

Schon als Jugendliche eiferte Waltraud ihrem Vater Walter Schäffner, Gründungsmitglied des DRK-Büchenau, nach, im Dienste des Deutschen Roten Kreuzes aktiv zu sein: immer selbstlos und bescheiden. Bereits mit 22 Jahren spendete sie erstmals Blut. Lediglich zwei Jahre hatte sie aus Schwangerschaftsgründen unterbrochen und so ist es möglich, dass sie nun für 75 Spenden geehrt werden konnte. Zweimal jährlich ihr Bestes zu geben, ihr Blut, war ihr aber nicht genug, sie organisierte und arbeitete darüberhinaus während des Blutspendens in der Essensausgabe. Als 1. Kassiererin war sie 27 Jahre im Verein aktiv und Jahrzehnte in der Vorstandschaft tätig. Vorbildlich engagiert und stets mit einem freundlichen Lächeln meisterte sie ihre ehrenamtlichen Einsätze und wird von ihren Kameraden/innen sehr geschätzt. Danke für die zahlreichen und vielseitigen Engagements und herzlichen Glückwunsch zu dieser Ehrung von Seiten der Stadt Bruchsal (durch Ortsvorsteherin Marika Kramer und dem DRK-Büchenau (1. Vorsitzender Markus Münch).

Romina Zöller wurde für 10-maliges Blutspenden geehrt.

28. Juli 2017: Sommergrillen - Volkers Paella

Jedes Jahr vor der Sommerpause gibt es ein Grillfest für die DRK-Aktiven. In diesem Jahr machte Volker ein besonderes Angebot:

Er wollte eine Paella für alle zubereiten. Das ist ihm auch gelungen und schon der Anblick der Riesenpfanne (um 17.30 Uhr) war für alle etwas Besonderes. So hat dann auch alles nach spanischer Manier bestens geklappt: Erst wurde das Schweinefleisch angebraten, die Hähnchenschenkel, die Garnelen und alles in eine separaten Warmhaltepfanne gefüllt. Dann kam Farbe ins Spiel: Volker hatte schon zuhause stundenlang Paprika, Zwiebeln und sonstige Gemüse vorbereitet. Ein Rausch der Sinne und Farben entstand in der großen, mächtigen Eisenpfanne. Nun wurde in der Mitte Platz für den Reisberg (sah eher japanisch als spanisch aus, Fujiyama lässt grüßen) geschaffen. Das Wasser zum Aufquellen des Reises kippte Volker hinzu und der Deckel wurde geschlossen. Volker hatte alles genau getaktet. Die später dazugegebenen Tomaten und Erbsen machten das Farbspiel erneut interessant. Schweinefleisch und Hähnchen wurden zugefügt. Als alles durchgegart war, separierte Volker für die „Nicht-Meerestiere-Esser“ einige Portionen. Danach wurde die Pfanne mit allerhand Fisch, Garnelen, Shrimps und Muscheln dekoriert und alles sah richtig lecker und südländisch aus.

Punkt 19 Uhr (so hatte Volker es versprochen) war alles angerichtet! Herrlich war das feine Essen und alle waren sich einig:

Das war mal etwas ganz Besonderes. Herzlichen Dank an Volker für die leckere Paella und die viele Arbeit.

7. Juni 2017: Übungsabend Reanimation, Defibrillator, Larynxtubus

Sie muss jährlich mindestens einmal geübt werden: Die Reanimation. Aber auch mit dem Defibrillator und dem Larynxtubus hat man als DRK'ler ja nicht die Routine, also wird an der Puppe fleißig geübt um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Schon Goethe meinte: Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.

Das haben wir im Roten Kreuz verinnerlicht und sind deshalb immer zur Stelle bzw. bilden uns immer fort, damit wir entsprechend fit für Einsätze sind.

Danke an Katharina und Franz für den Übungsabend.

3. Mai 2017: Übungsabend KTW-Einweisung (Hannes)

Es war sein erster Unterrichtsabend und ein bisschen aufgeregt war er schon – dennoch ganz cool: Hannes Knoblauch, Bereitschaftsleiter, erklärte den Kameraden/innen den KTW mit sämtlichen Innereien und Funktionen. Von der Warnleuchte über Suchscheinwerfer, Sondersignalanlage, Feuerlöschdecke, Notfallkoffer, Sauerstoffflaschen, die verschiedenen Krankentragen usw. Hannes konnte alles sehr gut vermitteln. Besonders geübt wurde das Einsetzen der Krankentragen. Hier muss unbedingt darauf geachtet werden, dass beim Beladen zuerst der Patient in die obere Schiene eingeschoben wird, dann erst der untere Patient. Beim Entladevorgang muss zuerst der untere Patient, danach der obere herausgeschoben werden. Vorsicht ist immer angesagt, weil für die Patienten die Sicherheitsmechanismen sehr zuverlässig sind, aber die Verletzungsgefahr der Sanitäter, z.B. durch Einklemmen der Finger/Hände recht groß ist. Hannes gab viele anschauliche und lehrreiche Beispiele und seine Kameraden/innen waren aufmerksam und engagiert. Markus hatte parallel dazu auch noch einige Details am Notfallhilfe-Ford erklärt und somit war die Fortbildung an unseren Einsatzfahrzeugen ein erfolgreicher Abend.

Rotkreuzler im Blaulicht (HeiBl)

12. April 2017: Übungsabend Sanitäter-Handwerk

Als Fortsetzung des März-Dienstabends ging es im April darum, Medikamente und Infusionen zu richten und anzureichen. Da Wolfgang krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel, war Franz in die Bresche gesprungen - aber für einen alten Hasen wie ihn war das kein Problem.

Franz erklärte die verschiedenen Ampullenformen und Materialien, z.B. Glasampullen, Miniplascos und wie man früher mit Ampullensägen die Ampullenhälse zum Abbrechen ansägen musste und wie einfach es heute mit einem eingearbeiteten "Knackpunkt“ geht. Auch mit den Infusionsflaschen aus Kunststoff ist sehr viel besser umzugehen, als früher mit den schweren Glasflaschen. Die anwesenden Helferinnen und Helfer übten fleißig Medikamente aus Ampullen mit einer Spritze aufzuziehen und richteten Infusionen.

Es war wieder ein sehr interessanter Abend, bei dem die Anwesenden eine Menge Tipps für den sanitätsdienstlichen Alltag mitnehmen konnten.

15. März 2017: Blutspende

Allen Blutspendern ein herzliches Dankeschön für die investierte Zeit, den wertvollen roten Saft und den Entschluss, sich für die Mitmenschen zu engagieren. Eine großartige Bilanz konnte der Büchenauer Ortsverein verzeichnen:

103 Spender kamen ins Pfarrzentrum, davon waren ein Dutzend Erstspender. Von Büchenau waren 45 Spender gekommen, die restlichen 58 aus den umliegenden Gemeinden.

Wenn man bedenkt, dass in Baden-Württemberg pro Tag 1.800 Blutspenden benötigt werden, können wir stolz auf unsere Spenderzahl sein. Andererseits möchten wir gerne noch mehr Spender von der guten Tat überzeugen. Der nächste Büchenauer Blutspende-Termin findet am Mittwoch, 20. September statt; diesen Tag sollten Sie sich deshalb schon mal im Kalender vormerken!

1959 wurde beim DRK Büchenau die erste Blutspende durchgeführt und es kamen 125 Spender. In den ersten 20 Jahren fanden nur sieben Blutspenden statt, ab 1979 regelmäßig einmal jährlich. Seit 2008 führte das DRK Büchenau zwei Spenden pro Jahr durch.

So war die Spannung groß, denn am 15.3. sollte es zur Ehrung des 7.000sten Blutspenders in Büchenau kommen.

v.l.: BL Katharina Arnold, 2. Vors. Tanja Süß, Heike Braunbarth-Bräutigam, DRK-Mannheim-Referent C. Demirel

 

Die 7.000ste Spenderin, Heike Braunbarth-Baumgärtner, durfte sich über einen Blumenstrauß, Sekt und eine DRK-Tasse freuen.

 

 

v.l.: Michael Lechner, Heike Braunbarth-Bräutigam, Bodo Jung

Der 6.999ste Spender, Michael Lechner, wurde mit einer Flasche Sekt überrascht. Der 7.001ste Spender, Bodo Jung, bekam ebenfalls eine Flasche Sekt und dazu eine DRK-Tasse, weil es für ihn gleichzeitig die 50. Blutspende war. 

v.l.: Tanja Süß, Sabine Kraus, Cüneyt Demirel

Eine weitere Ehrung wurde der Büchenauerin Sabine Kraus zuteil: Sie hatte an diesem Tag ihre 50. Blutspende absolviert und wurde mit Sekt, DRK-Tasse und einer Spezial-Warm-/Kalthaltetasse überrascht.

Allen Spendern und Geehrten Glückwunsch und auf ein Wiedersehen im September!

8. März 2017: Übungsabend Katharina, Sanitäts-Handwerk

Katharina zeigte an diesem Abend, dass Sanitäter unbedingt ihr handwerkliches Können beherrschen müssen. Hat man doch als „Ehrenamtlicher“ nicht ständig die Übung und den routinemäßigen Ablauf so mancher banalen Untersuchung parat. Sehr interessant war dieser Praxisabend und man erkannte sofort, wo die Defizite lagen. Die amperometrische Blutzuckermessung z.B. – einfach aber eben doch selten geübt. Katharina gab auch immer informativen Unterricht dazu z.B. Details über Hyperglykämie und Hypoglykämie etc. Ebenso die Blutdruckmessung, die Fiebermessung am Ohr per Infrarot waren wertvoll und die Fragen drum herum stets interessant und gut beantwortet. Die Puls- und Sauerstoffmessung per Pulsoxymeter war ebenfalls ein Thema. Wolfgang konnte aus seiner langjährigen Berufspraxis noch einige gute Tipps beisteuern. Die praktischen Übungen brachten wieder Sicherheit – denn der nächste Ernstfall kommt bestimmt.

4. März 2017: Gedanken zum Abschied von Büchenau

Es war einmal ...

In Büchenau (teilweise auch in Staffort) war ich 13 Jahre im Einsatz. Alle Straßen und viele Hofeinfahrten sind mir bestens bekannt, auch wenn ich viele nur bei Nachteinsätzen gesehen habe.

Zuerst war ich ein Mietauto – geleast sozusagen. Der DRK-Ehrenvorsitzende Hans Werner übernahm freundlicherweise die Kosten. Auch als die Bereitschaft mich kaufte, war Hans Werner der größte Unterstützer – heute sagt man Sponsor. 17.000 km bin ich unfallfrei gefahren und das oft unter extrem schwierigen Bedingungen. Das engste und vertrauteste Verhältnis hatte ich zu Franz, dem Leiter der Notfallhilfe. Seine eiligen Schritte waren mir stets Warnung: Jetzt wird’s ernst! Aber wir haben es gemeinsam immer gut gemeistert, sicher zu den Notfällen zu gelangen. Ich zog manchmal heimlich die Notbremse ein bisschen an, wenn ich nachts voller Mitleid die schlaftrunkenen Augen der Notfallhelfer sah! Nun habe ich ca. 710 Notfallhilfe-Einsätze fürs DRK Büchenau gefahren. Geschmiert und gepflegt wurde ich vorbildlich im Autohaus Knoch.

Jetzt ist aber für die Büchenauer Bereitschaft die Zeit gekommen, sich ein etwas größeres und moderneres Auto zu leisten. Das ist leider mein Ende! So bleibt mir nur zu hoffen, nicht gleich auf dem Schrottplatz zu landen und noch ein gemütliches Altersdasein pflegen zu dürfen.

Für das DRK Büchenau habe ich leider ausgedient, das macht mich traurig, denn die freundlichen Büchenauer werde ich sicher vermissen. Aber allen, die ich je gefahren habe, wünsche ich auch für die Zukunft viele gute Nerven, diese verantwortungsvolle Tätigkeit weiterhin ehrenamtlich zu schultern. Meinem Nachfolger Ford Eco, größer und powervoller, wünsche ich, dass er ebenfalls unfallfrei und sicher die Notfallhelfer zu den Einsätzen bringen wird. Denn das ist mir in 13 Jahren klar geworden: Diese Einsätze fordern von den Sanitätern ganz viel Mut, Energie und eine gute Psyche.    (HeiBl)

15. Februar 2017: DRK-Generalversammlung

Markus Münch, 1. Vorsitzender, begrüßte die Mitglieder. Im vergangenen Jahr sind vier passive Mitglieder verstorben, derer gedacht wurde. Der Ortsverein konnte aber durch Janine Bensch und Friedhelm Seitz erfreulicherweise mit zwei neuen aktiven Mitgliedern verstärkt werden.

Schriftführer Stefan Knoch gab einen Rückblick über das ereignisreiche Jubiläumsjahr 2016 mit zwei Jubiläumsfeiern, zwei Blutspendeterminen, Neujahrswandung, Grillfest aber natürlich auch mit vielen Rotkreuz-Einsätzen und Übungsabenden.

Die vielen Begebenheiten spiegelten sich infolgedessen im aufwändigen Kassenbericht von Antonia Paris, denn die Einnahmen und Ausgaben waren gewaltig. Kassenprüfer Hans Kraus konnte der Kassiererin „Toni“ eine einwandfrei geführte, tadellose Kasse bescheinigen und so erfolgte die Entlastung hierfür einstimmig durch die Mitglieder.

Bereitschaftsleiterin Katharina Arnold berichtete, dass am 7.12.2016 Hannes Knoblauch zum Bereitschaftsleiter ernannt wurde und somit hat der Ortsverein nun eine Doppelspitze als Bereitschaftsleitung. Bei 20 Einsätzen während der Prunksitzung, Rathausstürmung, Faschingsumzug und Narrentreffen wurden einige Patienten versorgt. Der Welt-Erste-Hilfe-Tag brachte mit einem Erste-Hilfe-Parcours viel Spaß. Die SEG-Übung (Thema Blitzschlag) war in Zusammenarbeit mit dem Fußballverein ein großartiger Erfolg. Auch bei der Messe „OFFERTA“ war ein Team aus Büchenau im Einsatz. Gelungen war auch die Zusammenarbeit bei der 15. gemeinsamen Jugendfeuerwehrübung. Der romantische Martinsumzug ist immer ein Einsatz wert. Handball- und Fußball-Dienste gehören selbstverständlich zum Jahresprogramm. Ausblick der Bereitschaftsleitung auf 2017: Faschingseinsätze stehen bevor, zum BKG-Jubiläum werden noch mehr Teilnehmer und Zuschauer erwartet und die DRK’ler entsprechend gefordert! Weiterhin wird die Bereitschaft bei der Rocknacht der Guggenmusiker, beim Tag der offenen Tür im KIT-Campus, bei der SEG-Übung in Heidelsheim und beim Welt-Erste-Hilfe-Tag aktiv sein. Eine Werbung für das Jugendrotkreuz soll initiiert werden. Katharina dankte der Vorstandschaft, ihren Kameraden/innen der Bereitschaft, Franz Hasenfuß als Leiter der Notfallhilfe und Materialwart. Ebenso dankte sie den örtlichen politischen Vertretern und der Stadt Bruchsal für die Unterstützung, dem Kommandanten der Feuerwehr Büchenau, Jochen Weih, sowie Dr. Andreas Wichmann und Dr. Nicole Vollmer für die sehr gute Zusammenarbeit.

Auszug aus dem Bericht der Notfallhilfe, vorgetragen vom Bereitschaftsleiter Hannes Knoblauch: 2016 gab es 43 zum Teil lebensrettende Einsätze, hiervon lagen 80% in den Abend- bzw. Nachtstunden, eine große Belastung für die Notfallhelfer. Da im letzten Jahr Franz Hasenfuß fast ausschließlich alleine unterwegs war, konnten nur ca. 70% der Alarmierungen angefahren werden, bedingt durch berufliche oder private Abwesenheit.

Markus Münch dankte seinen Kameraden/innen für die vielen Einsätze im Jubiläumsjahr. Alles ist von der Bevölkerung sehr gut angenommen worden. Ab 1.März wird der neue Notfallhilfe-Ford im Einsatz sein. An Franz Hasenfuß ging sein besonderer Dank, denn „Franz ist bei Tag und Nacht und eigentlich immer im Einsatz gewesen“! Ausblick auf die nächsten Highlights: Im April wird Dr. Hummel zum Thema Patienten-Verfügung/Vollmacht im Pfarrzentrum referieren. Im Herbst wird ein Abend über Spenderorgane von Peter Hellriegel organisiert werden.

Markus sprach Jochen Weih von der Freiwilligen Feuerwehr seinen besonderen Dank für die vertrauensvolle Kooperation aus und dankte für die Gastfreundschaft im Feuerwehrhaus und Familie Müller für die Bewirtung. An Heidi Bläske überreichten Tanja Süß (2. Vorsitzende) und Markus einen Gutschein und Blumenstrauß für die sehr umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit im Jubiläumsjahr.

Ortsvorsteherin Marika Kramer beglückwünschte den Verein zu den rundum  gelungenen Jubiläumsabenden. Auch die SEG-Übung auf dem FSV-Sportplatz verlief im Beisein einiger überörtlicher Promis und DRK-Repräsentanten reibungslos und vorbildlich. M. Kramer dankte vor allem der Notfallhilfe, denn für die Einsatzkräfte bedeutet dies eine große psychische Belastung, wobei auch oft die Angehörigen eingebunden sind. Auch für die Engagements beim Fasching, Fußball und Handball dankte sie der Bereitschaft. Der Welt-Erste-Hilfe-Tag kommt auch immer sehr gut an. Die DRK-Aktiven sollten sich nach diesem sehr arbeits- und ereignisreiches Jahr regenerieren und auch psychisch erholen.

M. Kramer bat die Versammlung die Vorstandschaft zu entlasten, dies erfolgte einstimmig. Sie wünschte dem Ortsverein weiterhin viel Glück und Erfolg.

Jochen Weih, Kommandant der FFW dankte für die sehr gute Zusammenarbeit – das Vertrauen und die gemeinsamen Aktivitäten: „Wir können stolz sein, dass wir so einen guten Umgang pflegen, das ist leider nicht überall so!“ HeiBl

1. Februar 2017: Übungsabend: Umgang mit alkoholisierten Patienten

Die lustigste Zeit des Jahres bedeutet für die „Fasenachtler“ Spaß und Freude pur. Das sei ihnen auch von Herzen gegönnt.

Für die diensthabenden Sanitäter/innen aber gibt es oft nicht viel Erfreuliches bei den Einsätzen zu sehen, sondern meistens nur offenkundig Alkoholisierte zu behandeln, die sich selbst unter Alkohol gesetzt haben oder in Gruppen dazu verführt wurden. Der Alkoholmissbrauch nimmt immer mehr zu, die Auswüchse sind teilweise sehr erschreckend. So hat beim letzten Übungsabend Franz Hasenfuß (Leiter der Notfallhilfe) seine Kameraden/innen unterrichtet, wie sie sich zu verhalten haben bei Alkoholmissbrauch. Franz ist seit Jahrzehnten beim Fasching (und nicht nur da) im Einsatz und konnte viele Beispiele aus seinen vielseitigen und extremen Erfahrungswerten aufzeigen.

Medizinische Hilfe brauchen alkoholisierte Patienten dann,

wenn

.. die Schutzreflexe nicht mehr ausreichend vorhanden sind.

.. massive Kreislaufprobleme existieren.

.. nachgewiesener Sturz mit Kopfverletzung vorliegt.

.. massives Erbrechen auftritt.

.. anwesende Freunde/innen ebenfalls betrunken sind.

   Dabei ist unbedingt auf Fürsorgepflicht zu achten.

Bei minderjährigen, stark Alkoholisierten müssen immer Polizei und Eltern informiert werden!

Auf den Eigenschutz der Einsatzkräfte muss unbedingt geachtet werden! So hoffen alle DRK’ler, dass die kommenden Einsätze wieder alle gut verlaufen werden und sich die Zahl der Alkoholsünder in Grenzen hält.

In der deutschen Rechtschreibung gibt es – um zu differenzieren – immer noch das „ß“ und „ss“.

Alkohol sollte deshalb nur in Maßen getrunken werden,

Alkohol in Massen sollte man lieber lassen!

7. Dezember 2016: Bereitschaftsabend mit Bereitschaftsleiterwahl

Fotos Tanja, Collage HeiBl

Beim letzten Bereitschaftsabend 2016 zeigte Bereitschaftsleiterin Katharina Arnold eine interessante Powerpoint-Präsentation mit Statistiken und Zukunftsvisionen unseres Vereins. Fazit: Im Moment besteht die Bereitschaft aus 23 Mitgliedern, lediglich 14 davon sind bei Einsätzen aktiv. Wir müssen Werbung machen, um wieder junge Leute zu begeistern und nachzuziehen. Katharina dankte ihren Kameraden/innen für die engagierte Mitarbeit.

Zur Wahl eines Stellvertreters der Bereitschaftsleiterin schlug sie Hannes Knoblauch vor, weil er

- ein waschechter Büchenauer ist,

- Verantwortung übernehmen kann,

- Ahnung hat von Paragraphen etc.

- die jüngere Generation anspricht,

- eine sehr gute Einstellung zum DRK hat,

- bereits die dafür notwendigen Kurse abgelegt hat

- bereit ist, die weiteren Kurse zu absolvieren.

Für Katharina ist deshalb Hannes unbedingt der richtige Mann am richtigen Ort! Was Katharina nicht weiß: Der Opa von Hannes (Franz Wüstl) war Jahrzehnte in führenden Positionen im DRK vorbildlich tätig, ebenso war seine Mutter jahrelang aktiv, sein Vater ist ein sehr gut ausgebildeter und aktiver DRK’ler. Das hat Tradition und beste Präferenzen!

Kreisbereitschaftsleiter Matthias Krause übernahm die Wahlleitung. Er ist der Meinung, „dass die Stimmung in Büchenau begrüßenswert ist und um Nachwuchs muss man sich kümmern. Eine Doppelspitze in der Bereitschaft findet er gut.“ Hannes Knoblauch wurde einstimmig zum Bereitschaftsleiter gewählt. Nun haben wir also wieder eine Bereitschaftsleiterin und einen Bereitschaftsleiter.

Katharina gratulierte Hannes und freut sich auf die gemeinsame Aufgabe. Symbolisch überreichte sie ihm ein goldenes Buch mit der „Ordnung der Bereitschaft“.

Katharina dankte auch Michael Kurz für seine langjährige Arbeit als Bereitschaftsleiter, die er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr leisten kann aber weiterhin z.B. als „Grillmeister“ zur Verfügung stehen wird.

Die 2. Vorsitzende Tanja Süß gratulierte Hannes – seine Wahl ist ein guter Mehrwert für den Verein. Jugend soll aktiviert werden – Vorschläge über Werbekampagnen sind erwünscht. Tanja dankt allen, die während des Jubiläumsjahres im Einsatz waren. Zur Diskussion stellte sie, ob nicht in Zukunft regelmäßig, z.B. quartalsweise, ein gemütliches Beisammensein nach den Unterrichtsabenden geplant werden sollte. Das konnte bei weihnachtlichem Glühwein und Gebäck nur positiv entschieden werden.                HeiBl

19. November 2016: DRK-Jubiläumsabend 60 Jahre

Der Jubiläumsabend startete mit einem Sektempfang und mit einer Bildershow auf der Großleinwand über die letzten 60 Jahre. Der Männergesangverein Büchenau eröffnete mit „Good News“ den Festabend. Viele gute Nachrichten konnte dann auch der DRK-Vorsitzende überbringen: Markus Münch begrüßte mit einem Zitat des 1. Bereitschaftsarztes im DRK-Büchenau , Dr. Hermann Schmeiser, die Anwesenden:

„Die Idee helfen zu können ist zu groß, um achtlos daran vorbei gehen zu können.“

M. Münch konnte zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen: Den Landtagsabgeordneten Ulli Hockenberger, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, Ortsvorsteherin Marika Kramer, Pfarrer Dr. Müller und Pastoralreferent Martin Kramer, von DRK-Seite den Vizepräsidenten des Landesverbandes, Wolfgang Haalboom, den Kreisvorsitzenden Heribert Rech, Kreisbereitschaftsleiterin Astrid Masche und Unterkreisbereitschaftsleiter Matthias Krause. Die Vertreter der Büchenauer Ortsvereine, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Abordnungen der umliegenden DRK-Ortsvereine und der Einsatzeinheit Bruchsal. Die Gründungsmitglieder Juliane Münch und Gerhard Mohr wurden ebenfalls begrüßt, ebenso die Männer des MGV, die den Abend musikalisch bereicherten.

Markus präsentierte die 60-jährige Vereinsgeschichte – hier einige Auszüge:

„Der DRK-Suchdienst Deutschland hat 1956 das 100.000 Kind seit dem Ende des zweiten Weltkriegs mit seinen Eltern zusammen gebracht. Welch’ ein großartiger Erfolg! Und was tat sich 1956 in Büchenau? Büchenau hatte erstmals 1.000 Einwohner und durch die Initiative des damaligen Bürgermeisters Karl Friedrich Geißler gründete Hans Werner am 6. März 1956 den DRK-Ortsverein Büchenau. Im Juni 1956 wurde durch die Ortsrufanlage bekannt gegeben, dass der Ortsverein ausgerüstet und einsatzbereit ist und jederzeit von allen Personen für Erste Hilfe in Anspruch genommen werden kann. Zusätzlich wurden die Namen der Aktiven, die eine Erste-Hilfe-Tasche als Ausstattung besaßen, bekannt gegeben. Damals wie heute wurde die Hilfe der Rot-Kreuz-Mitglieder bei häuslichen und Verkehrsunfällen sowie bei lebensbedrohlichen Geschehnissen dankbar in Anspruch genommen. Im Jahre 1959 fand die erste Blutspende, in diesem Herbst die 60. statt. In diesem Zeitraum haben uns 6.867 Spender unterstützt. Nach 15-jähriger Aufbauzeit wurde das DRK Büchenau 1972 offiziell vom Kreisverein zur eigenen Bereitschaft ernannt. Als 1988 die ersten Mitbürger aus der ehemaligen DDR von der Prager Botschaft nach Bruchsal kamen, waren auch Helferinnen und Helfer unseres Ortsvereins vor Ort, um sie zu betreuen. Auch als 500 Flüchtlinge in jüngster Vergangenheit in Bruchsal versorgt werden mussten, waren wir gern gesehene Helfer vor Ort. Vor 15 Jahren startete Franz Hasenfuß die Notfallhilfe Büchenau, auch sie hat sich bewährt und bis heute konnten rund 750 ehrenamtliche Einsätze gefahren werden. Grund genug, ein kleines Jubiläum zu feiern. Waren es in der Vergangenheit hauptsächlich Sanitätsdienste bei Sport- und Großveranstaltungen der örtlichen Vereine sowie die Begleitung der Faschings- und Martinsumzüge, so ist auch die Notfallhilfe ein großes Aufgabenfeld für unsere Helfer. Dies war nur ein sehr kleiner Rückblick über eine 60-jährige erfolgreiche Zeit. Bevor wir nun zu den weiteren Programmpunkten kommen, möchte ich einige persönliche Worte des Dankes sagen. Zunächst an unsere Gründungsmitglieder, die am 6. März 1956 den DRK Ortsverein ins Leben gerufen haben. Ihnen gebührt unser aller Wertschätzung. An erster Stelle darf ich hier unseren verstorbenen Ehrenvorsitzenden Hans Werner nennen, er hat von der Gründung an 32 Jahre lang den Ortsverein als 1. Vorsitzender geleitet. Auch meinen Nachfolgern im Amt – unsere Ehrenvorsitzenden Heimfried Werner und Franz Hasenfuß – möchte ich danken. Sie haben aus dem DRK Ortsverein Büchenau das gemacht, was er heute ist: Eine sehr gut funktionierende Gemeinschaft, in der es Freude macht mitzuarbeiten. Dafür ein ganz großer Dank. Danken möchte ich aber auch all unseren ehemaligen und heutigen Bereitschaftsleiterinnen und Bereitschaftsleitern, die alle sehr viel persönliches Engagement in den Aufbau unserer Bereitschaft legten bzw. heute noch legen. Auch den ehemaligen Bereitschaftsärzten Dr. Hermann Schmeiser, der hier sehr viel Pionierarbeit leistete, Dr. Renate Fries und Dr. Jürgen Kussmann gilt unser Dank heute Abend. Unserem jetzigen Bereitschaftsarzt Dr. Andreas Wichmann danke ich ganz besonders. Er ist nicht nur für seine Patienten ein hervorragender Arzt, sondern auch für uns im DRK sehr engagiert. Von Anfang an hat er unsere Notfallhilfe unbürokratisch und sehr großzügig unterstützt und ist für uns jederzeit ansprechbar. Ein herzlicher Dank geht auch an meine Vorstandschaft für die Unterstützung und geleistete Arbeit im Vorfeld, um diesen Abend feierlich zu gestalten. Den Teams der Notfallhilfe, die in ihrer Freizeit Tag und Nacht an 365 Tagen im Jahr für die Einwohner Büchenaus bei Notfällen im Einsatz sind, danke ich heute Abend besonders herzlich! Auch an alle „aktiven“ Mitglieder unserer Bereitschaft, die teilweise schon seit 60 Jahren Dienst am Nächsten geleistet haben und dies auch tagtäglich vorleben, herzlichen Dank! Menschen in Not und Unglücksfällen zu helfen, ist heute mehr denn je eine sehr große und schöne Aufgabe aber leider nicht mehr selbstverständlich. Zum Schluss möchte ich mich beim DRK Kreisverband Karlsruhe, mit seinem Kreisvorsitzenden Heribert Rech, für die gute Zusammenarbeit bedanken. Dank auch an die Stadt Bruchsal, die uns immer unterstützt hat, hier vor allem an Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und an die Mitarbeiter des Hauptamtes. Vielen Dank an Alle, die das DRK-Büchenau in der Vergangenheit in irgendeiner Weise unterstützt haben. Auch an die zahlreichen Spender, die es ermöglicht haben, dass unsere Notfallhilfe weiterhin professionelle Hilfe leisten kann, vielen herzlichen Dank."

 

You raise me up – sang der MGV und danach baute auch OB Cornelia Petzold-Schick den Ortsverein kräftig auf, in dem sie viel Lob und Dankesworte mitbrachte. „Erste Hilfe ist nicht mit Gold aufzuwiegen, aber ohne Geld funktioniert eben auch nicht alles.“ Der Dank der OB ging an die Gründungsmitglieder, sie waren der Grundstein für eine schlagkräftige Einheit bis heute. Den beiden Ehrenvorsitzenden Heimfried Werner und Franz Hasenfuß sprach sie besonderen Dank aus, weil sie ein fester Bestandteil des Büchenauer Lebens, der Sanitätsdienste und großer Jubiläen sind – „Büchenau feiert gerne, das wissen wir“. Ihre Aufgaben sind nicht immer Vergnügen und dafür bedankte sie sich ebenfalls. Ihren Dank sprach sie auch Gründungsmitglied Juliane Münch aus, die mit 80 Jahren immer noch bei den Blutspenden im Helferteam aktiv ist. Hauptamtsleiter Wolfgang Müller und OB Petzold-Schick überreichten einen Scheck an Markus Münch und die 2. Vorsitzende Tanja Süß für einen professionellen Defibrillator, der im Notfallhilfewagen zum Einsatz kommen wird. Danach wurde Franz Hasenfuß auf die Bühne gebeten. OB Petzold-Schick: „Allesamt wissen wir, dass Sie gelebtes DRK in Büchenau sind. Zwölf Jahre als 1. Vorsitzender, mehr als 20 Jahre Bereitschaftsleiter und in der Notfallhilfe auch immer in Bereitschaft. Sie haben den Verein in bester Weise zusammen gebracht. Mitunter haben Sie auch „gestupfelt“, wenn es an etwas gefehlt hat – Sie waren ein Lobbyist in bestem Sinne mit viel Herzblut und Empathie.“ F. Hasenfuß erhielt die Ehrenmedaille der Stadt Bruchsal. Franz war überrascht über die Ehrung. Er sollte eigentlich im Anzug kommen, wollte aber solidarisch im T-Shirt wie seine Kameraden erscheinen. Er möchte noch ein paar Jahre die Notfallhilfe machen und hofft, dass es funktioniert.

Ortsvorsteherin Marika Kramer: „Das DRK feiert zwei Jubiläen: 60 Jahre Bereitschaft und 15 Jahre Notfallhilfe. Ich freue mich sehr, auch über die Bedeutung des DRK, das sich seit 150 Jahren einen Namen gemacht hat, heute die Arbeit des DRK Büchenau zu würdigen und zu danken. Hierzu habe ich ganz intensiv im letzten Jubiläumsbuch gelesen. Kontinuität und Weitsicht sind der Grund, dass ganz viele bekannte Gesichter schon lange beim DRK sind. Hans Werner 32 Jahre im Amt, Heimfried Werner 15 Jahre, das sind 47 Jahre DRK-Vorstandschaft in einer Familie. Persönlich erinnere ich mich noch gut an Hans Werner, bei dem ich die Bescheinigung für die Führerscheinprüfung abgelegt habe. Gefunden habe ich die Bescheinigung nicht mehr – aber die Erinnerung an ihn bleibt. In die Zeit von Heimfried Werner fiel der Einsatz für die Flüchtlinge aus der DDR sowie die SEG- und die Notfallhilfegründung 2001.

Markus Münch hat das Helfersyndrom bereits mit der Muttermilch eingesogen. Tanja Süß unterstützt ihn kräftig bei seiner Arbeit in der Vorstandschaft. Der Umbau des Rathauses mit DRK-Unterrichtsraum fiel in diese Amtszeit. Meine Bewunderung, mit welch’ großartiger Begeisterung die Männer und Frauen bereit sind zu helfen, die nicht fragen, was bringt mir das. Hier gefällt mir ein DRK-Leitsatz besonders gut: „Alle Hilfsbedürftigen haben den gleichen Anspruch auf Hilfe, ohne Ansehen der Nationalität, der Rasse, der Religion, des Geschlechts, der sozialen Stellung oder der politischen Überzeugung.“ Dank an alle.

Glückwünsche zum zweifachen Jubiläum. Ihr seid „Menschen, die sich bereit erklären zu helfen, wann immer und wem auch immer“. Für Franz hatte sie drei Paar Socken im Gepäck, da er bei Notfallhilfe-Einsätzen (die meisten finden nachts statt) so schnell zur Unfallstelle fährt, dass er oft ohne Socken kommt.

1. Vorsitzender FSV Herbert Knoch: Stellvertretend für die Büchenauer Vereine erklärte Herbert Knoch: „Wie wichtig Ihre Arbeit ist, haben meine Vorredner schon erwähnt. Insbesondere die Sportvereine schätzen Ihre Einsätze.“ Er überreichte eine Spende, bei der sich Basselschorra, Feuerwehr, Fußballverein, Handharmonikaverein, Kleintierzuchtverein, MGV-Harmonie, Musikverein, Traumstart und Turnverein beteiligt haben.

Mit den Liedern „Santiano“ und „Wie kann es sein“ verabschiedete sich der MGV und bekam für die Beiträge kräftigen Applaus.

DRK Kreisvorsitzender Heribert Rech: „Ein toller Ortsverein in Büchenau. Gratulation an Franz Hasenfuß zu dieser Auszeichnung. Es ist der Verdienst einer vorausschauenden Vorstandschaft, dass junge Leute im Einsatz sind. Der Ortsverein Büchenau hat viel Einsatzarbeit geleistet und es gehört viel Fachkompetenz dazu. Dafür bin ich sehr dankbar.

1956 – In diesem Jahr hatte ich als 6-Jähriger wahrgenommen, dass mein Fußballverein Langenbrücken gegen Mingolsheim 0:5 verloren hat. In diesem Jahr wurde das DRK Büchenau gegründet – das ist bemerkenswert, Dank für all dieses und die Hoffnung, dass auch in Büchenau die viele verantwortungsreiche Arbeit fortgeführt wird.“ Heribert Rech führte die Ehrungen für aktive Mitglieder zusammen mit Kreisbereitschaftsleiter Matthias Krause und Kreisbereitschaftsleiterin Astrid Masche durch: Geehrt wurden für

5 Jahre: Janine Bensch, Tanja Süß, Fabian Benz, Hannes Knoblauch

10 Jahre: Nadine Kestner, Denise Gorenflo

20 Jahre: Friedhelm Seitz

25 Jahre: Markus Münch

30 Jahre: Peter Knoblauch, Stefan Knoch

40 Jahre: Martina Fuchs, Doris Zimmermann

45 Jahre: Franz Hasenfuß, Waltraud Zimmermann

50 Jahre: Volker Werner, Heimfried Werner

60 Jahre: Juliane Münch

Heribert Rech: „Zu den wenigen

Mitgliedern in der Aufbauphase,

die eine schwierige Aufgabe hatten,

zählt Juliane Münch: 60 Jahre im

Verein tätig zu sein ist eine ganze

besondere Leistung.“

Ehrungen durch Wolfgang Haalboom, Vizepräsident DRK-Landesverbandes:

Er überbrachte auch die Gratulation von Dr. Lorenz Menz, Präsident des Landesverbandes BaWü, der sehr stolz auf so einen Ortsverein ist. W. Haalboom:

„Der Erfolg hängt auch immer mit den Menschen zusammen, die großartige Arbeit für das DRK leisten. Mit der Tatkraft unserer Helfer steht das Vertrauen zum DRK. Hierfür Ehrung und Wertschätzung!“ Verdienst-Medaillen des Landesverbandes wurden überreicht an:

 

 

Heidi Bläske, seit 1976 im Ortsverein. Bei allen Dienstabenden war sie anwesend und beim Blutspenden bei der Spender-Registrierung eingesetzt, sie macht seit Jahren die Öffentlichkeitarbeit im OV, gestaltet und pflegt die Internetseite, ist Vereins-Fotografin und war redaktionell und professionell bei der Festschrift zum 50. Jubiläum beteiligt.

Doris Zimmermann kam 1976 zum DRK, zuerst in Stutensee, dann nach der Heirat in Büchenau. 2001 war sie Gründungsmitglied der Notfallhilfe, seit 2003 Bereitschaftsleiterin und engagierte sich bis zu ihrer schweren Erkrankung vorbildlich. Sie ist eine der tragenden Säulen der Bereitschaft und beim Blutspenden unverzichtbar. Bei der Betreuung von Flüchtlingen in der LFS Bruchsal engagierte sich Doris in vorbildlicher Weise. Ihre ruhige, ausgleichende Art wird besonders geschätzt.

Volker Werner ist seit 50 Jahren aktives Mitglied. In jungen Jahren war er in der Jugendarbeit tätig, bei Zeltlagern engagiert und als Fahrer im Einsatz. Über Jahrzehnte leistete er regelmäßige Handball- und Fußball-Sanitätsdienste und war im Aufsichtsraum beim Blutspenden über Jahrzehnte hinweg zuverlässig und regelmäßig präsent.

Kreisbereitschaftsleiter Matthias Krause sprach seinen persönlichen Dank an Franz Hasenfuß aus für die SEG-Leistungsgruppe des Kreisverbandes. Die Kreisvereinsvorstände von Bruchsal, Forst, Hambrücken, Heidelsheim, Helmsheim, Karlsdorf, Neuthard, Obergrombach und Untergrombach überbrachten Glückwünsche und überreichten eine Spende. Markus Münch und Tanja Süß bedankten sich bei den Ortsvereinen.

Danach zeigte das DRK Liedolsheim eine sehr interessante Modeschau des DRK in den letzten 60 Jahren, moderiert von Katharina Arnold. Man konnte sehen, dass die Arbeitskleidung noch nie besonders attraktiv war – aber heute wenigstens praktisch und bequem und ganz schön reflektierend ist, was sicherheitstechnisch natürlich perfekt funktioniert aber jeden Fotografen zur Verzweiflung bringt!

Nach dem offiziellen Teil gab es ein gemütliches Beisammensein mit Getränken und Häppchen. Ein gelungener Jubiläumsabend ging viel zu schnell vorüber. Bericht HeiBl, Fotos HaBl

19. November 2016: Die Vorbereitungen zum Jubiläumsabend

Es gab so viel zu tun. Aber gemeinsam waren wir stark – das ist immer so bei unseren Einsätzen.

Also haben wir zusammen angepackt, die Vorfreude war groß. Die jungen Handballspieler packten ebenfalls mit an und somit lief alles rund. Besonders erwähnenswert Martina Fuchs – die mit Mann und zwei Söhnen im Einsatz war!

Die FSV-Frauen waren für die Gourmetabteilung zuständig und es lief auch hier wie geschmiert, Hand in Hand – und rucki zucki waren viele leckere Häppchen zum Reinbeißen lecker garniert.

Vielen Dank allen Aufbau-Helfern!

 

 

Aber auch nach dem Festabend hatten wir genügend Helfer, die beim Abbau mitgeholfen haben. Es lief wie am Schnürchen.

Schon um 12 Uhr konnten wir uns bei unseren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zum Schlachtfest einfinden und uns stärken.

Anschließend hatte die Jugendfeuerwehr eine Probe, einige unserer DRK-Aktiven waren auch dabei wieder im Einsatz.

11. November 2016: Martinsumzug Büchenau

Laterne, Laterne .. Sonne, Mond und Sterne ...

Der Rotkreuz-Dienst beim Martinsumzug ist jedes Jahr eine besondere Freude. Die alte Lagerromantik hält die Herzen warm, dazu gab's Kinderpunsch, Fackeln, Brezeln und viele leuchtende Kinderaugen und romantische Laternen.

Franz und Katharina haben diesen Dienst wieder gerne ausgeübt und da es keine Verletzungen gab - haben sie die gemütliche Atmosphäre danach noch entspannt genießen können.

29. Oktober 2016: Offerta-Messe Karlsruhe

Unsere "Kadda" im tierischen Einsatz

OFFERTA: Viel Spaß für Groß und Klein.

Franz und Katharina wollten sich diesen Spaß nicht entgehen lassen und kamen voll auf ihre Kosten. Beide mit Rettungsdiensterfahrung meldeten sich für den Bereich „Rettungswagen vorstellen“. Ziel war es, den Besuchern die Angst vor einem Rettungswagen zu nehmen. Mit Erstaunen stellten beide fest: Einige Menschen scheinen tatsächlich einem solchen Fahrzeug mit schlechten Gefühlen zu begegnen. Dennoch war die Neugierde der Besucher ungebrochen groß! Franz und Katharina zeigten mit vielen Geschichten im Rucksack den Erwachsenen den Innenraum des Fahrzeugs.

Für die kleinen Besucher gab es eine besondere Überraschung: Igel Erwin, das DRK-Maskottchen, lag bereits auf der Roll-in-Trage und schlief. Mit Neugierde durften die Kinder unseren Erwin wie echte Ärzte begutachten: Von Atmung, über Herzschlag und Bauch tasten, die Kinder verloren schnell ihre Berührungsängste. Dann kam die Diagnose: Igel Erwin hatte die „Überfressitis“! Somit durfte Igel Erwin weiterhin gemütlich „Im Auto mit Bett“ schlafen und Katharina versprach unserem Erwin den ganzen Tag den Bauch zu reiben.

Der Tag verging wie im Fluge. Zur nächsten OFFERTA wollen Franz und Katharina wieder kommen!! Mal sehen, welche Diagnose Igel Erwin das nächste Mal hat.

2. November 2016: Übungsabend mit Larynxtuben

Bilder Tanja, Collage HeiBl

Was sind Larynxtuben? Diese Hilfsmittel zur Atemwegsicherung wurden uns am Übungsabend im November durch Franz und Friedhelm hervorragend demonstriert. Es gibt diese Tuben in verschiedenen Größen mit entsprechenden Farben. Die roten sind die am meisten verwendeten.

Die Larynxtuben sind bei einer Reanimation sehr hilfreich. Dieser flexible Schlauch mit zwei aufblasbaren Manschetten zum Abdichten wird am Rachen entlang in die Speiseröhre eingeführt. Danach werden die Manschetten aufgeblasen und somit kann die Luft durch den Beatmungsbeutel ungehindert in die Lunge strömen. Das Einsetzen dieser Tuben wurde fleißig geübt und bekanntlich ist die beste Methode auch hier: „Learning by doing“. So wurden Fehler ausgemerzt und man hatte am Ende das gute Gefühl, dass diese Technik sitzt!

19.10.2016: Blutspende-Aktion

Bilder-Collage HeiBl

Viele Blutspender haben sich im Pfarrzentrum Büchenau eingefunden, um ihr Kostbarstes zu spenden: Den roten Lebenssaft, das Blut.

Die Anzahl von 90 Spendern war sehr erfreulich, ca. ein Viertel davon waren Soldaten der Bundeswehr Bruchsal. Vielen Dank allen, die in Uneigennützigkeit einen Beitrag geleistet haben, um den vielen schwerstkranken Menschen mit einer Blutspende zu helfen und damit Leben zu retten.

Zum Vormerken die Blutspende-Termine 2017:

15. März und 20. September.

Das DRK Büchenau erfuhr bei dieser Blutspende eine besondere Ehrung:

Cüneyt Demirel überreichte eine Urkunde vom Blutspende-Dienst Baden-Württemberg/Hessen für

60 Jahre Blutspende-Aktionen der Bereitschaft Büchenau mit 6.867 Spenden im Zeitraum vom 26.11.1959 bis 19.10.2016.

Waren die Aktionen in der Anfangszeit noch unregelmäßig, wurde seit 1979 die jährliche Spende eingeführt. Seit 2008 bietet das DRK-Büchenau zwei Spende-Aktionen im Jahr an.

Die Anzahl der 60 Blutspende-Aktionen passt doch ausgezeichnet zu unserem 60-jährigen Jubiläum, was in diesem Jahr gefeiert wird (siehe Termine).

29. Juli 2016: Sommergrillen - ein delikates Vergnügen - auch ohne Chillen!

Ein Grillabend der ganz besonderen Art fand zum Ferienbeginn im Rathaushof statt: Der Grillmeister war wie immer sehr zuverlässig und kredenzte Schmackhaftes, das Salat- und Kuchenbüfett konnte Gaumen und Magen erfreuen, das Bier hätte kälter sein dürfen, wurde trotzdem gerne getrunken.

Aber dann: Jeder wunderte sich über den schnuckeligen Anhänger, gefüllt mit Papierboxen, den Markus grinsend in den Hof schob: Die Notfallhilfeflyer – gedruckt und gefaltet – mussten, mit einem Brief ergänzt, einkuvertiert werden. Doch die Briefe waren leider nicht unterschrieben und somit leisteten alle nach dem guten Essen Akkordarbeit:

Markus, Katharina und Franz mussten 1.100 Briefe unterschreiben (Massagen, Wundverbände und Kühlung für die drei Geplagten wurden nur verbal geübt). Alle anderen Rotkreuzler waren fleißig dabei, zu falten und die Kuverts zu bestücken. Wie war das mit dem Akkord? Ein Zusammenklang von mehreren Tönen. . . ? Somit haben wir als Bereitschaft mal wieder bewiesen, dass wir gut organisiert zusammen Hand in Hand arbeiten können und das Ganze noch mit sehr viel Spaß und Gelächter vonstatten ging. Der Abend war ein ganz besonderer, da waren wir uns ebenfalls alle d’accord!

Nun müssen die Petitionen (in Büchenau sagt man Bettelbriefe dazu) im Ort noch verteilt werden, dann hoffen wir, dass sich die Anstrengung auch gelohnt hat, denn unsere Bereitschaft benötigt viel Geld für das Notfallhilfeauto.

7. Juli 2016: Spendenübergabe für Defibrillator

Die Volksbank Stutensee-Weingarten hat das DRK-Büchenau zu seinem 60-jährigen Jubiläum mit einer Spende unterstützt. Die Notfallhilfe (15-jähriges Bestehen) braucht dringend einen neuen Defibrillator. Hierfür gab es einen Zuschuss von € 1.500,--.

Marco Burkhardt, Geschäftsstellenleiter in Büchenau, bekundete bei der Schecküberreichung an Markus Münch, 1. DRK-Vorsitzender in Büchenau, seinen Respekt vor den DRK-Einsätzen, welche die Notfallhelfer ehrenamtlich leisten.

Vielen Dank für die großzügige Spende.

6. Juli 2016: Gute DRK-Jugendarbeit gab den Impuls und führte zum Erfolg

Ende der 90er Jahre war Fabian Benz bei der DRK-Jugend in Büchenau aktiv und engagiert. Sein medizinisches Interesse war geweckt. Bei vielen Veranstaltungen war er immer wieder dabei und nun, fast 20 Jahre später, steht Fabian als approbierter Arzt in unseren Reihen und gibt auch gleich seinen Kameraden/innen intensiven Unterricht.

Sein erster Übungsabend: „Aktuelle Thorax-Schmerzen und Differenzial-Diagnosen – Myokard-Infarkt?“ kam bei der Bereitschaft prima an. Er erklärte, dass bei Thorax-Schmerzen nicht generell ein Herzinfarkt vorliegt und deshalb dringend eine gute Anamnese notwendig ist. Der Hinterwandinfarkt wurde definiert, ebenso die Lungenembolie und vieles mehr. Zum Myokard-Infarkt gibt es eine Orientierungshilfe zur Akutbehandlung: MONAS BH. Dieser hat wiederum nichts mit Reizwäsche zu tun, sondern setzt sich aus verschiedenen zu verabreichenden Mitteln zusammen: Morphin, O2, Nitro, ASS, Statin, β-Blocker, Heparin.

Sehr stolz ist die Bereitschaft auf unseren neuen Arzt und wir hoffen, dass Fabian während seiner Berufsausübung auch noch die Zeit findet, seine Kameraden/innen medizinisch auf dem Laufenden zu halten. Katharina Arnold, Bereitschaftsleiterin, gratulierte Fabian zur Approbation im Namen aller Aktiven.

Die gesamte Bereitschaft ist stolz auf unseren 3. Arzt aus der Büchenauer DRK-Gemeinde!

13. Juni 2016: Blutspenderehrung

„Wer Blut spendet, rettet damit anderen Menschen das Leben“, mit diesen Worten begrüßte Ortsvorsteherin Marika Kramer die zu ehrenden Blutspender, interessierte Bürger und die Ortschaftsräte, die am 13.7. zur öffentlichen Verwaltungsratssitzung gekommen waren.

M. Kramer auszugsweise: „In Deutschland werden jährlich ca. 5 Millionen Vollblutspenden benötigt, das DRK stellt davon 3,8 Millionen zur Verfügung. Das bedeutet, dass pro Minute in Deutschland elf Spenden benötigt werden. Immerhin sind 80% der Menschen irgendwann einmal in ihrem Leben auf Blut oder Medikamente aus Blut oder Plasma angewiesen. Die Blutspender haben mit ihren freiwilligen, uneigennützigen Spenden mehreren Menschen geholfen, ja teilweise Leben gerettet. Das Ganze verläuft anonym, d.h., der Spender weiß nicht, wem er geholfen hat und der Gerettete weiß nicht, bei wem er sich bedanken könnte. Deshalb ehrt das DRK und die Kommune/Stadt heute die Blutspender, um im Namen all derer zu danken, die durch diese Bereitschaft gerettet worden sind. Unsere Gesellschaft braucht solche Menschen ganz dringend. Nicht zuletzt bietet diese Ehrung auch Gelegenheit, das vorbildliche Bürgerverhalten öffentlich und als nachahmenswertes Beispiel hervorzuheben.“

Geehrt wurden für 10 Blutspenden: Patrik Junge, Katharina König und Martin Süß. 25 Mal Blut gespendet haben: Jürgen Schoner und Brigitte Zimmermann. Doris Hardock hat bereits 50 Blutspenden beim DRK absolviert. Leider konnten nicht alle Blutspender anwesend sein. Eine ganz besondere Ehrung erfuhr jedoch

Günter Woll, der mit 75 Blutspenden einen überragenden Beitrag und ein vorbildliches Bürgerverhalten gezeigt hat.

M. Kramer überreichte Urkunde und Auszeichnung, Markus Münch, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Büchenau, würdigte die Blutspender mit einer Präsenttasche.

 

 

1. Juni 2016: Damit bei Großeinsätzen nichts in die Hose geht ..

Übungsabend der besonderen Art!

Water closet/Wasserklosett/geschlossener Raum zum Verrichten der Notdurft!

Was hat das alles mit dem neuen DRK-Transportfahrzeug zu tun? Rein äußerlich ganz unauffällig stand das DRK-Auto im Büchenauer Rathaushof. Doch das Innenleben war nicht mit den üblichen Erste-Hilfe-Geräten ausgestattet, sondern war modern gestylt, absolut top sauber und edel. Ein Toilettenwagen, der zum Einsatz kommt bei Großeinsätzen für die DRK-Helfer und Feuerwehrleute! Das Toilettenwasser mit Chemie angereichert sorgt bei Bedarf für Hygiene und nützt somit der Erleichterung der Helfer! Dieser DRK-Wagen wird im Bedarfsfall auch von der Büchenauer Bereitschaft zum jeweiligen Standort gefahren. Eine gute Sache – die Zeit der Donnerbalken ist vorbei.

Da kann man einfach nur Toi-Toi-Toi wünschen !

4. Mai 2016 Übungsabend über Erste Hilfe-Neuigkeiten

An diesem Abend zeigte unser erfahrenes DRK-Multitalent Friedhelm Seitz, wie wichtig es für uns Ersthelfer ist, immer aktuell informiert zu sein. Die Neuigkeiten erklärte er kompetent und demonstrierte dabei sehr anschaulich, was es umzusetzen gibt. Die stabile Seitenlage, der Druckverband, die Helmabnahme und vieles mehr wurden dabei aufgefrischt. Das war ein sehr guter Übungsabend.

6. April 2016 Übungsabend HLW

Am 6.4. demonstrierte Katharina, wie die Standard-Reanimation mit Defibrillator nach den neuen Leitlinien durchzuführen ist. Natürlich wurde auch fleißig geübt, denn diese Ausbildung gehört zur jährlichen Pflichtfortbildung.

6. März 2016 60-Jahre-Jubiläumsfeier zum Gründungstag

Am 6. März 1956 wurde das DRK-Büchenau gegründet. Obermedizinalrat Dr. Otto Schmich überredete damals Hans Werner, den Vorsitz zu übernehmen. Dieser erklärte sich bereit, den Verein für ein Jahr zu führen, daraus wurden allerdings 32 Jahre. 1988 übergab Hans Werner den DRK-Vorsitz an seinen Sohn Heimfried, der dieses Amt 15 Jahre bekleidete. 2003 übernahm Franz Hasenfuß den Vorsitz für zwölf Jahre. Seit 2015 ist Markus Münch der 1. Vorsitzende.

Mit einem Sektempfang wurden die geladenen Gäste im Pfarrzentrum begrüßt und konnten sich an verschiedenen Bilderwänden (Heidi und Harald Bläske) mit 90 Fotos einen Überblick über die letzten 60 Jahre verschaffen. Das führte zu vielen interessanten und amüsanten Gesprächen.

Markus Münch begrüßte die Gäste mit einem kurzen Rückblick. Die offizielle 60-Jahr-Feier mit Ehrungen wird am 19. November 2016 in der MZH stattfinden.

Pianistin Rebecca Hubbuch spielte souverän Stücke von Chopin und Mozart zur Einstimmung. Markus Münch war erfreut, dass vier Gründungsmitglieder anwesend sein konnten: Anton Weih (damals 2. Vorsitzender), seine Schwester Johanna Krieger, Cousine Juliane Münch sowie Gerhard Mohr wurden als Repräsentanten der Gründungsversammlung mit einem Präsent geehrt. Ein weiteres Gründungsmitglied, Paul Weih, konnte krankheitsbedingt leider nicht dabei sein.

Günter Weih, 1. Vorsitzender des Elisabethenvereins, erwähnte, dass sein Verein schon immer mit Schwestern in der Krankenversorgung und Pflege tätig war und somit dem DRK sehr verbunden ist. Er überbrachte eine Spende in Höhe von Euro 500,-- und wünscht, dass das Geld zur Unterstützung eines neuen Notfallautos zum Einsatz kommen wird.

Danach brachte Brigitte Köck aus Bruchsal, Gewinnerin des Mundart-Preises 2013 „De gnitze Griffel“ (initiiert vom Arbeitskreis Heimatpflege Regierungsbezirk Karlsruhe), einige Anekdoten zum Besten. So z.B. „En Schaffknecht“, ein Lebensrückblick eines Mannes, der von seiner Großmutter liebevoll so genannt wurde, aber wohl deshalb ein Leben lang sich der Arbeit verpflichtet fühlte. Aber auch Vergleiche vom „Labbeduddl, Lalle und Lohmarsch“ und das Problem, einen „Rentner“ zuhause zu haben, wurden zum Besten gegeben. Hierfür gab es viel Applaus.

Mit einem kalten Buffet, Kaffee und Kuchen ging der Auftaktabend zum 60-jährigen Jubiläum viel zu schnell zu Ende.

2016.03 Übungsabend Katharina Arnold: Frakturen

Beim März-Übungsabend stellte Katharina die verschiedenen Möglichkeiten der Knochenbrüche in den Fokus. Es wurden die Erkennungsmerkmale der diversen Frakturen und ebenso die zu beachtenden Weichteilverletzungen, Begleitumstände wie Schock etc. sehr anschaulich vermittelt. Natürlich kam die Praxis nicht zu kurz und verschiedene Möglichkeiten zur Ruhigstellung wurden ausprobiert. So hatte Katharina mal wieder einen interessanten Abend mit ernsten Themen lustig verpackt!

9.12.2015 Dr. Andreas Wichmann: Atemwege

Beim ersten Unterrichtsabend im neu renovierten Rathaus referierte Dr. Andreas Wichmann für viele aktive DRK’ler über die Atemwege und ihre Störungen. Sehr interessant und anschaulich konnte die Bereitschaft einiges lernen, der Vortrag war informativ und am Ende waren kaum Fragen – offensichtlich war alles bestens erklärt und verständlich vorgetragen. Asthma, COPD (chronic obstructive pulmonary disease) = chonische Bronchitis oder auch Lungenemphysem wurden erklärt, ebenso wie Verletzungen im Brustraum. Die Luftzufuhr bei Beatmungen spielte dabei eine große Rolle. Die Aktiven waren fast vollzählig und man wünscht sich, dass es im neuen Unterrichtsraum mit der Anzahl der interessierten DRK’ler so weiter geht.

22.11.2015 FFW-DRK-Übung mit tierischer Überraschung ...

Sonntagnachmittag 14:30 Uhr in Büchenau: Sirenengeheul störte die sonntägliche Mittagsruhe. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge und das DRK Büchenau mit seinen beiden Einsatzfahrzeugen düsten durch Büchenau zum "Seehof" am Baierhäusel. Übungsschwerpunkt: Die Stallungen im Pferdehof brannten!

Professionell ging die Jugendfeuerwehr unter ihrem Leiter Julian Blumenstock vor. Es wurden Schläuche ausgerollt, Melder eingesetzt und dann kam das Kommando "Wasser marsch". Sehr schnell war der vermeintliche Brand unter Kontrolle. Zwei sich im Reitstall befindliche Kinder wurden von der Jugendfeuerwehr gerettet und dem DRK übergeben.

Eine leichte Rauchvergiftung und eine Brandwunde gab es zu versorgen. Die beiden geretteten Kinder führten ein Pony mit. Dieses wurde, da es ebenfalls im Rauch stand, von unserer veterinärmedizinisch erfahrenen Bereitschaftsleiterin Katharina kurz untersucht und dann als "geheilt" wieder an die Besitzerin übergeben. Solche Übungen – in diesem Fall sogar tierisch gut – machen allen Beteiligten viel Freude! Vom DRK Büchenau waren unter der Leitung von Katharina (DRK-BL) die Helfer Hannes und Franz im Einsatz. Im Anschluss an die Übung trafen sich alle im Feuerwehrhaus und wärmten sich ordentlich auf.

Vielen Dank an die Jugendfeuerwehr für die Einladung zu dieser originellen Übung.

18.11.2015 Blutspende-Termin Pfarrzentrum Büchenau

80 Personen haben den Weg zum Pfarrzentrum gefunden und das kostbarste, was sie besitzen, dem DRK zur Verfügung gestellt und retten damit anderen Menschen das Leben. Blut ist der lebensnotwendige Quell unserer Gesundheit. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön.

Der nächste Termin wird am 20. April 2016 beim DRK-Ortsverein Büchenau stattfinden. Wir freuen uns auch im nächsten Jahr wieder auf zahlreiche Spender.

11.11.2015 DRK-Einsatz beim Martinsumzug

Wenn am Martinstag die Kinder mit ihren Laternen, meist in Begleitung der Eltern, singend durch Büchenau ziehen, dann entsteht auch durch den Einsatz der Jugend-Feuerwehr mit Fackeln ein romantisches Bild. Von der Kirche zum Schulhof zogen die phantasiereichen Laternenkinder und dort gab es ein Lagerfeuer, Kinderpunsch, Brezeln und Kuchen.

Katharina und Franz waren als Rettungssanitäter dabei und haben sich zwar nicht den Mantel, aber den besonders originellen Sanitätsdienst geteilt. Verletzte gab es nicht, aber viel Gemütlichkeit und ein bisschen Lagerfeuerromantik. Solche Sanitätsdienste sind natürlich Spitze!

4.11.2015 Übungsabend Verbände

Ein Unterrichtsabend der besonderen Art: „Verbände verbinden“ Dieser Abend war eine tolle Demonstration, denn die Chemie stimmte, man ging verschiedene Verbindungen ein! Katharina, Chemikerin und DRK-Bereitschaftsleiterin, hatte sich für diesen Abend als Referentin bereitgestellt, um mit den unterschiedlichsten Verbänden versorgt zu werden. Druckverbände, um Blutungen zu stillen, Verbände mit dem Dreieckstuch, um diverse Extremitäten ruhig zu stellen, sterile Auflagen an komplizierten Körperteilen – Katharina ließ alles an sich ausprobieren und korrigierte und gab Tipps. Auch der Ährenverband kam zum Einsatz, der Kopfverband machte Katharina gar zur Witwe Bolte und selbst als auch noch die Augen verbunden waren, das Mundwerk stand immer noch nicht still...

Sehr lustig und interessant war dieser Abend. Wir haben alle viel gelacht und dabei einiges gelernt!

12.9.2015 Welt-Erste-Hilfe-Tag

Rund um den Welt-Erste-Hilfe-Tag führen zahlreiche Orts- und Kreisverbände Aktionen durch, um den Mitmenschen zu demonstrieren, dass JEDER helfen kann.

Der Fokus liegt auf dem Vorgehen nach Symptomen.

Erste Hilfe rettet im Notfall Leben.

Um dies zu demonstrieren, hatte das DRK Büchenau einen Stand bei Nahkauf in Büchenau aufgebaut. Katharina, die mit Rollator und Rollstuhl unterwegs war, täuschte diverse Krankheiten vor, um die Passanten zu animieren, irgendwie zu helfen. Martina, Franz und Friedhelm waren ebenfalls vor Ort. Sie zeigten, wie man mit der „Patientin“ umgehen sollte, was wichtig ist, was beachtet werden muss und wie die Erst-Versorgung verlaufen soll oder wann der Notruf abzusetzen ist. Einige Menschen zeigten sich engagiert und haben sich auch arrangiert. Die TV-Handballer kamen als Gruppe, um sich einweisen und aufklären zu lassen. Auch die Herz-Wiederbelebung an der Demo-Puppe wurde fleißig geübt. Ein erfolgreicher Vormittag und bestimmt hat jeder, der wollte, etwas dazu gelernt.

3.6.2015 Neue Bereitschaftsleiterin Katharina Arnold

v.l. 2. Vorsitzende Tanja Süß, Doris Zimmermann, Markus Münch, Katharina Arnold

Katharina Arnold wurde einstimmig zur neuen Bereitschaftsleiterin gewählt. Stellvertreter bleibt weiterhin Michael Kurz. Der 1. Vorsitzende Markus Münch bedankte sich bei der bisherigen Bereitschaftsleiterin Doris Zimmermann für ihr großes Engagement seit 2006 mit einem Blumenstrauß. Sven Zöller, der an diesem Abend nicht anwesend sein konnte, stellte sein Amt als Bereitschaftsleiter aus beruflichen Gründen zur Verfügung.

3.6.2015 Unterrichtsabend Bewusstlosigkeit

Katharina Arnold referierte an diesem Abend über die Vorgehensweise bei bewusstlosen Menschen. Danach konnten praktische Übungen am Patienten durchgespielt werden. Von der Seitenlage über die Atemwegsicherung bis zur Beatmung und der Puls- und Kreislaufkontrolle etc. wurde alles aufgefrischt und der Abend war für jeden von uns Aktiven sehr positiv und informativ.

20.5.2015: Erstmals Blutspende im Pfarrzentrum Büchenau

Beim Blutspenden im 1. Halbjahr 2015 wurde erstmals vom DRK Büchenau das Pfarrzentrum als Domizil gewählt. 93 Spender haben ihr Blut zur Verfügung gestellt, sieben davon waren Erstspender.

Allen Spendern und den DRK-Aktiven ein herzliches Dankeschön.

Der Ablauf im Pfarrzentrum war gut gelungen und so wird auch die Herbstaktion sicher wieder dort durchgeführt werden. Diesen Termin sollten Sie sich merken: Nächste Blutspende in Büchenau:

18. November 2015, ab 14.30 Uhr im Pfarrzentrum.

15. - 17.5.2015: 36. Deutsche Meisterschaften der Transplantierten und Dialysepatienten: Ehrenamtliche Unterstützung durch DRK-Sanitäter

Vom 14. Mai bis 17. Mai 2015 fanden die 36. Deutschen Meisterschaften von TransDia Sport Deutschland in Bruchsal und Büchenau statt. Es trafen sich 125 Teilnehmer zwischen 18-74 Jahren alt (90 davon sind bereits transplantiert) . Die Teilnehmer starteten nach dem Motto „Freude an Bewegung und Sport für Jung und Alt!“ aus ganz Deutschland und Europa. Die sportlichen Veranstaltungen wurden ehrenamtlich und unentgeltlich von unseren Kameradinnen und Kameraden des DRK begleitet, um dieses außergewöhnliche Event stattfinden lassen zu können. 18 Helfer des DRK Büchenau, Bruchsal, Neuthard und Obergrombach haben in den Disziplinen Minimarathon, Radrennen, Leichtathletik, Tennis, Tischtennis, Badminton sowie Volleyball und Boule an der Seite gestanden und die medizinische Sicherheit gewährleistet. Dabei kamen geländebedingt unterschiedliche Fahrzeuge von den Bereitschaften (RTW, KTW, MTW und Notfallhilfeautos) zum Einsatz. Die einzigartige Stimmung bei den Veranstaltungen wurde glücklicherweise durch keine größeren Vorkommnisse gestört, sodass die gesamte Meisterschaft ein voller Erfolg wurde. Eine Schürfwunde, eine Verstauchung sowie eine Prellung durch einen Ball konnten schnell versorgt werden. Wir freuen uns, dass wir die Teilnehmer der Sportveranstaltung bei dieser außergewöhnlichen Veranstaltung begleiten konnten. Der Spaß, die Freude und die Motivation der Teilnehmer, der Angehörigen und Besucher war deutlich zu spüren und hat uns sehr viel Freude gemacht. KA.

8.4.2015 Franz Hasenfuß zum Ehren-Vorsitzenden ernannt

Beim Unterrichtsabend am 8.4.2015 wurde Franz Hasenfuß gleich mehrmals überrascht: Normalerweise immer der erste im Unterrichtsraum, empfingen den verdutzten Franz an diesem Abend eine große Anzahl von Aktiven. Der 1. Vorsitzende Markus Münch erklärte, dass die vorgesehene Veranstaltung zum 60-jährigen DRK-Bestehen nicht wie geplant im November 2015, sondern erst im Jahr 2016 stattfinden wird. Da aber Franz zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden sollte und man das nicht bis ins nächste Jahr verschieben möchte, wurde diese Ernennungsurkunde an diesem Abend an Franz überreicht. Sichtlich überrascht und bewegt nahm er diese Urkunde entgegen.

Aber auch die Bereitschaft hatte sich etwas zu seinem Rückzug vom Posten des 1. Vorsitzenden überlegt: Ein wunderbares Büfett war vorbereitet und so konnte in geselliger Runde geschlemmert werden. Einen Gutschein für diverse „SchniPoSa“-Mahlzeiten wurde Franz in Form eines Tellers übereicht.

Nun ist Franz Hasenfuß der 3. Ehrenvorsitzende, nach Hans und Heimfried Werner, in der 60-jährigen Vereinsgeschichte des DRK Büchenau. Er wird auch weiterhin die Notfallhilfe leiten und wie wir ihn alle kennen, stets zur Stelle sein, wann immer der Alarm sich meldet oder das DRK ihn in vielfältiger Weise benötigt.

Danke Franz für die zahlreichen, vorbildlichen Einsätze und die geleistete Arbeit!

14.3.2015 Spendenübergabe der Landfrauen

Was für einen Verein Pech – kann für andere Vereine Glück bedeuten:

Die Büchenauer Landfrauen haben leider zum Jahresende 2014 ihre Gemeinschaft aufgelöst. Dies wiederum hatte aber für die Büchenauer Hilfsorganisationen eine positive Bilanz: Die Freiwillige Feuerwehr und das DRK wurden mit je einem Scheck in Höhe von jeweils € 250,-- aus dem Landfrauen-Nachlass belohnt.

Vielen Dank den vorbildlichen und fleißigen Büchenauer Landfrauen. Die Spende für das DRK kommt dem Herzmobil zugute.

4.3.2015: Herzerkrankungen

Katharina Arnold referierte über Herzerkrankungen und erklärte anschaulich die Grundfunktionen, das Reizleitungssystem, koronare Herzkrankheiten, Akutes Koronarsystem, Gefäßverschluss, Ischämieschmerz, Kardiogener Schock, Perimyokarditis, Herzinsuffizienz und hypertensive Krise. Anschaulich brachte sie uns die Funktionen und Störungen des Herzens bei. Ein sehr informativer Abend.

25.2.2015: Generalversammlung - Vorstandswechsel

Der 1. Vorsitzende, Franz Hasenfuß, begrüßte den stellvertretenden Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Heribert Rech, Ortsvorsteherin Marika Kramer, Ortschaftsräte Sven Riffel und Markus Münch, den Vorsitzenden der Feuerwehr Büchenau, Jochen Weih, sowie alle Kameraden und Kameradinnen.

Totengedenken für die 2014 verstorbenen Mitglieder: Hans-Dieter Werner, Rolf Berg, Gisela Geißler und Roland Woll.

Rückblick Bereitschaftsleiter Sven Zöller: Der Verein hat 28 aktive Mitglieder. Im Jahr 2014 wurden 15 Dienstabende durchgeführt. Bei der Notfallhilfe gab es 36 Einsätze. Zwei Blutspendeaktionen fanden statt. Sven dankte allen Aktiven, die sich enorm eingesetzt haben, damit das DRK funktionsfähig war.

Den Bericht der Kassiererin (Antonia Paris, die erkrankt war) trug Waltraud Zimmermann (Ehrenkassiererin) vor, die gleichzeitig auch zusammen mit Hans Kraus die Kassenprüfung durchgeführt hatte. Hans Kraus bescheinigte eine ausgesprochen ordentliche Kassenführung und somit konnte die Entlastung der Kassiererin vorgenommen werden.

Über die Notfallhilfe berichtete Franz Hasenfuß, dass bei den 36 Einsätzen 70% von unseren Teams erbracht werden konnten. Er dankte allen, die ihre Freizeit für das DRK opfern. Sein Dank galt auch Bereitschaftsarzt Dr. A. Wichmann, der jährlich einen Teil des Benzingeldes für den Notfall-Smart übernimmt, sowie dem Autohaus Knoch, das die Sommer/Winter-Reifenwechsel nie berechnet. Auch für die Unterrichtsabende von Dr. Andreas Wichmann und Dr. Nicole Vollmer bedankte sich F. Hasenfuß. Leider gibt es im Moment keine Jugendarbeit im Verein, da die beiden Leiterinnen aus beruflichen Gründen keine Zeit mehr hierfür aufbringen können. 2014 wurden ca. 120 Dienststunden allein für die BüchenauerKarnevalsGesellschaft geleistet. Die zwei Blutspende-Aktionen erbrachten 141 Konserven. Bei den Einweisungen von Asylbewerbern waren einige unserer Aktiven ebenfalls im Einsatz und konnten wertvolle Hilfe leisten. Neu bei unseren Mitgliedern aufgenommen: Die Aktiven Gisela Schnegg und Wolfgang Menberg. Franz dankte allen Aktiven und seinen Vorstandskameraden/innen für die erbrachten Einsätze. Er selbst wird für den Vorsitz nicht mehr antreten, das hatte er bereits in der letzten Generalversammlung angekündigt. Außerdem stand das Amt des 2. Vorsitzenden zur Verfügung, das Stefan Knoch aus zeitlichen Gründen nicht mehr ausführen kann. Juliane Münch möchte nach jahrzehntelangem Engagement keine Beisitzerin mehr sein.

OV Marika Kramer übernahm die Entlastung der Vorstandschaft. Ihr großes Lob galt den vielen ehrenamtlichen Einsätzen. Sie selbst hatte schon des Öfteren davon profitiert, dass die Notfallhilfe in einer ernsten Situation ihr zur Seite stand und es ist einfach beruhigend, Leute um sich zu haben, die man kennt, denen man vertraut. Das Problem mit dem Umbau der DRK-Räumlichkeiten im Rathaus ist zwar leidlich, aber ein Ende ist abzusehen.

Die Neuwahlen ergaben:

1. Vorsitzender: Markus Münch

2. Vorsitzende: Tanja Süß

Beisitzer: Franz Hasenfuß und Leiter Notfallhilfe

Alle drei wurden einstimmig gewählt.

Heribert Rech zollte der Feuerwehr Büchenau Respekt für die Räumlichkeiten. Er dankte allen DRK-Mitgliedern, die ehrenamtliche Arbeit geleistet haben. Heribert Rech: Organisationen leben von den Gesichtern ihrer engagierten Mitglieder. Franz, 12 Jahre 1. Vorsitzender, hat dem DRK Büchenau ein Gesicht gegeben. H. Rech überreichte Franz das Ehrenzeichen des Kreisverbandes Karlsruhe und eine Urkunde.

Jochen Weih, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr, dankte dem DRK für das gute Miteinander, das vorbildlich funktioniert. Solange das DRK möchte, kann es die Räumlichkeiten der FFW gerne nutzen.

Markus Münch gab noch einige organisatorische Hinweise: 14.3. findet eine Gemarkungs-Putzete statt, bei der auch die DRK’ler mithelfen sollten. Bei den Notruftafeln, die teilweise bereits mit neuen, reflektierenden Schildern versehen wurden, müssen demnächst noch die Holzpfosten ausgetauscht werden. Am 15./16. Mai finden in Büchenau und Bruchsal die Deutschen Meisterschaften der Transplantierten statt. Für diese Veranstaltung werden auch die DRK-Aktiven benötigt. Der 1. Blutspende-Termin in diesem Jahr wird am 20. Mai erstmals im Pfarrzentrum durchgeführt.         HeiBl

26.11.2014: Dr. Wichmann - Diabetes Mellitus

Bei der November-Fortbildung der DRK-Aktiven referierte Dr. Wichmann über die „Volkskrankheit Diabetes“.

Immerhin sind weltweit schätzungsweise 350 Millionen Menschen davon betroffen. In Deutschland gab es 1960 lediglich 0,6%, 2006 immerhin schon 8 Millionen (10%) Diabetes-Patienten, Tendenz steigend.

Dr. Wichmann erklärte die Unterschiede dieser Stoffwechselkrankheit sehr anschaulich: Die Diabetes-Arten und Vorsorgemöglichkeiten, Ernährung bei Diabetes sowie die Notfallbehandlungen gehörten zu dieser sehr interessanten und informativen Fortbildung.

1.10.2014: Dr. Nicole Vollmer "Geburt im Notfalldienst"

„Eine Geburt ist immer noch die natürlichste Sache der Welt und geht meistens ohne große Komplikationen vonstatten“ so begann Dr. Nicole Vollmer am 1.10. beim DRK-Unterrichtsabend „Geburt im Notfalldienst“ ihren Vortrag. Dass es aber auch zu Problemen und schnellen Einsätzen kommen kann, demonstrierte uns die Frauenärztin sehr kompetent und gut verständlich. Wichtig ist für uns Sanitäter, Ruhe auszustrahlen und der schwangeren Frau Sicherheit zu vermitteln. Für Notfälle, wie z.B. vom Baby kommt ein Füßchen oder Ärmchen zuerst, gab Nicole viele Ratschläge und zeigte Hilfestellungen. Für uns alle war dieser Abend sehr informativ und es wurde sicher eine große Hemmschwelle abgebaut. 

3.9.2014: Katharina Arnold "Atemstörungen"

Beim Dienstabend im September referierte unsere Aktive Katharina Arnold über das Thema "Atmung und Atemstörungen".

Sehr anschaulich erklärte sie die Anatomie und Funktion der oberen und unteren Atemwege und wie der Gasaustausch stattfindet. Ebenso machte sie deutlich, wie es zu akuten Atemstörungen kommen kann und welche Maßnahmen wir als Sanitäter/innen durchführen können.

Bayrische Unterstützung für den DRK-Ortsverein Büchenau

HeiBl

„Die Gemeinschaft und der Charakter der Menschen innerhalb des Roten Kreuzes gefällt mir“, so der 21-jährige Tobias Teubl, der zur Zeit die Notfallhilfe in Büchenau unterstützt. Wie kommt es, dass ein junger Mann neben seinem Job als ‚Externer Programmierer’ bei der SEW und deshalb für drei Monate in Büchenau wohnhaft, sich beim Ortsverein Büchenau engagiert? Bereits als 10-Jähriger war er beim Jugendrotkreuz im Raum Regensburg aktiv. Er war schon damals der Meinung, es ist gut zu wissen, wie man helfen kann, wenn man zu einem Unfall kommt. Seine Ausbildung war mustergültig: Sanitäter A + B, Rettungsdiensthelfer, Klinikpraktikant, Rettungssanitäter. Bei Rettungswagenfahrten kann er bereits 600 Std. vorweisen. Der junge Mann ist außerdem gerne mit dem „Renn-Radl“ und mit seinem Mountainbike unterwegs und schwimmt gerne im Büchenauer See. Seine Hobbies kommen also nicht zu kurz. Ab Oktober wird er in Regensburg Informatik studieren. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könnte, in Karlsruhe zu studieren, meinte er, „dass er als Student noch bei seinen Eltern wohnen kann und das ist natürlich sehr praktisch“. In Büchenau brachte er sich schon mehrmals als Notfallhelfer ein, so z.B. bei der Personensuche in Neuthard und beim SEG-Betreuungseinsatz für Asylanten. Schade nur, dass die Zeit mit Tobias so schnell vorüber ist – aber vielleicht hat er Gefallen gefunden und wird sich nach dem Studium im Badischen Ländle wieder einfinden. Wo Hilfe gebraucht wird, ist auch immer die Familie Hellriegel zur Stelle: Tobias hat nämlich die Erlaubnis, den Notfallhilfe-Smart mit „Ritter-Strom“ aufzuladen.

30. Juli 2014 - DRK-Grillfest

Bild-Collage HeiBl

Obligatorisch fand beim letzten Bereitschaftsabend vor den Sommerferien ein Grillfest für die DRK’ler statt. In diesem Jahr durften wir dieses beim FSV durchführen. Grillmeister Michael Kurz hatte auch wieder leckere Steaks und Würste auf den Punkt gegart. Spendiert wurde das Essen von unserem DRK-Mitglied Dieter Werner, der kurz zuvor seinen 70. Geburtstag feierte. Salate und Kuchen hatten die Frauen mitgebracht und so wurde gut gespeist und viel geklönt.

Markus Münch konnte an diesem Abend zehn neue Funkmelder an die Notfallhilfe- und SEG-Aktiven (Schnelleinsatzgruppe) verteilen. Er selbst hatte wohl die "besten Antennen" und viel Spaß an diesem gemütlichen Abend. Jetzt zur Sommerzeit allen einen schönen Urlaub. Jeder hat seine Auszeit verdient.

Nur die Notfallhilfe ist immer im Einsatz! – Danke euch allen!

3. Mai 2014: Büchenauer Abend beim Feuerwehrfest - 2. Platz für das DRK

Beim Oldtimer-Jubiläum veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr einen geselligen Büchenauer Abend mit diversen Wettkämpfen. Zehn Mannschaften waren angetreten und haben sich bei verschiedenen Geschicklichkeitsspielen gemessen.

Die erste Herausforderung bestand darin, eine Metallschlinge durch ein Gerüst zu ziehen, ohne dieses zu berühren. Hierbei war Gefühl vonnöten, vor allem für die „Drahtschlingenperson“, aber auch für die Kameraden, die den Wagen, auf dem sich die agierende Person befand, vorsichtig bewegen mussten.

Beim Holzsägewettbewerb ging es nicht um die schnellste Zeit, sondern es sollten von drei Baumstämmen Scheiben abgesägt werden, die zusammen 2 kg wiegen. Das dritte Spiel bestand aus der Fertigkeit, dass sich die Teilnehmer mit einer Riesenschnur schnellst möglich zusammen verbinden, indem sie sich durch T-Shirts und Hosenbeine hindurch „verbandeln“ mussten.

Sehr lustig war die ganze Angelegenheit und von den Feuerwehrleuten super gut organisiert. Die DRK-Mannschaft (Katharina Arnold, Martina Fuchs, Hannes Knoblauch und Sven Zöller) belegte den 2. Platz und das war Spitze!

3. Mai 2014: Übergabe von zwei Defibrillatoren beim Feuerwehr-Oldtimer-Fest

Beim Feuerwehrfest begann der Vorsitzende des DRK-Büchenau, Franz Hasenfuß, mit dem Zitat vom amerikanischen Astronauten Neil Armstrong, der 1969 als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte: „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ Diesen Satz bezog F. Hasenfuß in abgewandelter Form auf den besonderen Anlass: „Ihr Beitrag, liebe Sponsoren, war ein kleiner Schritt zur Sicherheit bei Herz-Kreislauf-Notfällen, aber ein großer Schritt für Büchenau. Neben dem Defi in der Mehrzweckhalle, kommen nun zwei weitere Defibrillatoren dazu.

Einen bekommt die Freiwillige Feuerwehr Bruchsal – Abt. Büchenau für ihr Einsatzfahrzeug, um im Rahmen der Kameradschaftshilfe bei einem eigenen Notfall während eines Einsatzes gerüstet zu sein, aber auch um im Einsatzfall der Bevölkerung bei akuten Herz-Kreislauf-Problemen frühzeitig effiziente Hilfe zukommen zu lassen, bis der Rettungsdienst eintrifft. Ein Defi gehört leider nicht zur Standardausrüstung eines Feuerwehr-Einsatzfahrzeuges, deshalb wurde dieser Weg gewählt, um einen Defi für die Feuerwehr Büchenau zu beschaffen.

Der zweite Defi geht an den FSV Büchenau. Er soll bei Fußballspielen auf dem Sportplatz bei einem Herz-Kreislauf-Notfall die nötige adäquate Hilfe bringen und somit für mehr Sicherheit der Sporttreibenden sorgen. Deshalb ist es für das DRK sehr wichtig, alles zu tun, dass auch Laien bei einem Herz-Kreislauf-Notfall effiziente Hilfe leisten können. Wenn man bedenkt, dass der Herzinfarkt mit ca. 300 000 akuten Erkrankungen jährlich, davon akut 170 000 Tote, zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland zählt, betrachtet der DRK-Vorsitzende diese Anschaffung nicht als Luxus, sondern als eine sinnvolle Notwendigkeit. F. Hasenfuß: „Es gibt nichts Schöneres für unser DRK, als für unsere Gemeinde zur Verbesserung der Versorgung im medizinischen Notfall beizutragen. Die Sponsoren

Netkom Jens Bonnet

Hotel Ritter – Familie Hellriegel

Allfinanz Bruchsal Andreas Horwart

Landkostladen Schäffner

Schneider Gebäudetechnik

Bäckerei u. Nahkauf Hermann Weih

Landschaftsbau Michael Weih

sowie das DRK Büchenau

haben mit ihrer Spende einen großen Beitrag für die Sicherheit in unserem Ort geleistet. Dafür ist das DRK Büchenau und die Einwohnerschaft Büchenaus sehr dankbar.“ Als kleines Dankeschön wurden die Sponsoren eingeladen, die moderne Rettungsleitstelle des DRK Kreisverbandes unter fachkundiger Führung zu besichtigen. Das DRK wird die Geräteeinweisung in die Defis vornehmen, diese muss nach den Vorgaben des MPBG gemacht werden. Das DRK Büchenau wird sich um die Funktionsfähigkeit, Wartung und die Folgekosten für den Unterhalt der AED`s kümmern.

8. April 2014: Spende vom Elisabethenverein e.V., Büchenau

Der Elisabethenverein Büchenau e.V., selbständiger, karikativer Förderverein beider Konfessionen, feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass überreichte Anfang April 2014 Günter Weih (1. Vorsitzender) bei der Generalversammlung einen Scheck über 500,-- Euro an Franz Hasenfuß, 1. Vorsitzender des DRK Büchenau. Durch Beschluss der Mitglieder des Elisabethenvereins soll die Spende ausschließlich für die Notfallhilfe verwendet werden. Der Scheck kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn das DRK Büchenau benötigt neue Reifen für das Notfallhilfe-Fahrzeug.

Der Vorsitzende des DRK Büchenau bedankte sich bei der Vorstandschaft und den Mitgliedern für die großzügige Spende und erläuterte die ehrenamtliche Arbeit der DRK-Notfallhilfe.

12. Februar 2014: DRK-Generalversammlung im Feuerwehrhaus Büchenau

Der 1. Vorsitzende Franz Hasenfuß begrüßte neben Ortsvorsteherin Marika Kramer und dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bruchsal-Büchenau Jochen Weih die Ehrenmitglieder und die Aktiven der Bereitschaft. Grüße übermittelte er vom Ehrenvorsitzenden Heimfried Werner, der leider eine andere Verpflichtung wahrnehmen musste.

Die Berichte des Schriftführers Stefan Knoch, der Schatzmeisterin Toni Paris, der Bereitschaftsleitung Sven Zöller, der Notfallhilfe Franz Hasenfuß und des JRK Nadine Kästner waren sehr informativ und zeugten von viel Engagement.

Der 1. Vorsitzende berichtete, dass bei zwei Blutspende-Aktionen in Büchenau 176 Blutkonserven dem Blutspendedienst mitgegeben werden konnten. Auch der von Markus Münch federführend organisierte "Welt-Erste-Hilfe-Tag" zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Bruchsal-Büchenau war ein voller Erfolg trotz des schlechten Wetters. F. Hasenfuß informierte auch über die zur Zeit laufende Spendeaktion für 2 AED`s für die Freiwillige Feuerwehr Bruchsal-Büchenau und für den Fußballsportverein Büchenau. Er bedankte sich bei allen Aktiven, den Mitgliedern des Vorstandes und der Bereitschaftsleitung für die immer sehr gute Zusammenarbeit. Ebenso dankte er dem Bereitschaftsarzt Dr. Andreas Wichmann und Dr. Nicole Vollmer für ihre Fortbildungen. Besonders die Übernahme der Benzinkosten für den Notfall-Smart durch Dr. Wichmann wurde lobend erwähnt. Des weiteren dankte F. Hasenfuß dem Autohaus Knoch für die immer sehr großzügige Unterstützung bei technischen Problemen des Herzmobils. Auch dem Kreisverband und den politischen Vertretern sprach der 1. Vorsitzende seinen Dank aus.

Im Ausblick machte F. Hasenfuß deutlich, dass er bei der nächsten Generalversammlung nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden zur Verfügung stehen wird. Nach über 40 Jahren an vorderster „Rotkreuzfront“ möchte er einfach ein bisschen kürzer treten, dies wurde, bei allem Verständnis, von allen Anwesenden sehr bedauert. Dass er jedoch dem Roten Kreuz Büchenau und der Notfallhilfe eng verbunden bleibt, wurde allseits dankbar registriert. Für dieses und nächstes Jahr gilt es bereits, das 60-jährige Bestehen zu planen, welches 2016 gefeiert werden wird. Aktive Mitgliederwerbung soll betrieben werden. F. Hasenfuß beendete nach einer guten Stunde die sehr harmonisch verlaufende Mitgliederversammlung. Bei einem anschließenden Imbiss im Feuerwehrhaus wurde noch rege diskutiert. Danke für die Bewirtung an das Ehepaar Müller mit Tochter Christina.

6.11.2013: Unterricht mit Dr. A. Wichmann; Thema Lunge

Bereitschaftsarzt Dr. Wichmann beim Unterricht

Dr. Andreas Wichmann machte die zahlreich erschienenen DRK-Mitglieder mit der Lunge vertraut: Die Lungenfunktion, Lungenentzündung, Tuberkulose, Aspiration, Lungenriss, Pneumothorax, Lungenödem, Ateminsuffizienz, Lungenemphysem, Hyperventilation und viele andere Begriffe und Krankheiten wurden fachmännisch und dennoch verständlich erklärt. Die Büchenauer Notfallhelfer/innen werden auch in Zukunft gut vorbereitet und ausgebildet zu ihren Einsätzen fahren.

Notfalltafeln müssen erneuert werden. Hierfür werden noch Paten gesucht!

Was passiert, wenn Spaziergänger, Radfahrer, Jogger oder Inliner rund um Büchenau oder im Wald unterwegs sind und sich verletzen? Dafür hatte das DRK Büchenau 2008 zusammen mit der Feuerwehr 24 Notfalltafeln aufgestellt, die schnelle Hilfe für die Verletzten bringen. Auf jedem Schild befindet sich eine Nummer, die bei der Rettungsleitstelle 112 hinterlegt ist. Die Rettungsfahrzeuge sind damit schneller bei den Patienten, denn durch ungenaue Wegbeschreibungen verlieren die Rettungskräfte kostbare Zeit.

Dieses System hat sich bewährt, leider sind die Tafeln sehr verblasst und sollen durch neue, reflektierende Schilder ersetzt werden.

Kostenpunkt pro Notfalltafel: 25 Euro.

Werden auch Sie Pate einer Notfalltafel, in der Hoffnung, dass Sie diese niemals in Anspruch nehmen müssen!

Ansprechpartner: Markus Münch: info@drk-buechenau.de

Bankverbindung: Volksbank Stutensee-Weingarten, Konto 3077004,

BLZ: 66061724 Stichwort: DRK-Notfalltafeln

14.08.2013: Ehrungsfeier für Hans-Dieter Werner

 

DRK-Vorsitzender Franz Hasenfuß würdigte anlässlich einer Ehrungsfeier den langjährigen, verlässlichen Rotkreuz-Kameraden Hans-Dieter Werner im Beisein seiner zahlreichen Kameradinnen und Kameraden.

Er ist seit  März 1961 aktiver Helfer im DRK Büchenau. Das sind bis heute 52 Jahre – die in den Anfangsjahren des DRK und in den Nachkriegsjahren nicht immer einfach waren.

1971 zog Dieter nach Karlsdorf, 1993 nach Roppenheim im Elsass und 2012 wieder nach Karlsdorf. In all den Jahren war es Dieter nie zu viel, seine Rotkreuz-Dienste wahr zu nehmen. Bei Handball- und Fußballspielen war er stets pünktlich zum Spielbeginn  am Spielfeldrand. Auf Dieter war beständig Verlass.

Auch bei den Blutspende-Terminen war er stets ein verlässlicher Helfer und die Spender fühlten sich bei ihm am „Stammtisch“ gut aufgehoben.

Dieter ist bereits Ehrenmitglied und somit erhielt er von F. Hasenfuß ein Präsent für die jahrzehntelange Mitgliedschaft und die aktive Unterstützung sowie das kameradschaftliche Miteinander.

DRK-Kreisgeschäftsführer Jörg Biermann überreichte Hans-Dieter die Henri Dunant-Medaille für den außergewöhnlichen Einsatz und die lange treue Zeit der Mitgliedschaft.

Ortsvorsteherin Marika Kramer brachte stellvertretend für die Büchenauer Bürger ihren Dank zum Ausdruck und weiß die Einsätze und ehrenamtlichen Stunden zu schätzen.

Franz Hasenfuß beschloss den offiziellen Teil mit dem Versprechen, dass das DRK auch für Dieter da sein wird, wenn er Hilfe benötigt. Er wünschte ihm und seiner Frau viel Kraft für die kommende Zeit.

 

03.07.2013: Verabschiedung Katharina Blumenstock

Bild: Tanja Süß

Beim letzten Dienstabend vor den Ferien mussten wir unsere Aktive, Jugendleiterin und stellvertretende Bereitschaftsleiterin 

Katharina Blumenstock

verabschieden. Sie hat eine Anstellung als Lehrerin in einem Gymnasium in Mannheim bekommen und wird deshalb von hier wegziehen.

Katharina kam über das JRK, dem sie 1995 beitrat, zum Roten Kreuz in Büchenau. Schon früh konnte man ihr verantwortungsvolle Aufgaben übertragen. Sie absolvierte einen Jugendleiterlehrgang und übernahm nach erfolgreichem Abschluss die JRK-Leitung gemeinsam mit Ulrich Gerst. Außerdem war sie Mitglied der Notfallhilfe und fuhr in ihrer aktiven Zeit in Büchenau 38 oft lebensrettende Einsätze.

Ihr Weggang hinterlässt eine große Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird. Wir danken ihr für ihr großes Engagement und ihre vorbildliche Einstellung in allen Bereichen des DRK und wünschen ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute, Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit.

Sie wird immer ein gern gesehener Gast in unseren Reihen sein.

Der 1. Vorsitzende Franz Hasenfuß überreichte ihr im Beisein zahlreich erschienener Aktiven einen Rotkreuz-Rucksack und einen Blumenstrauß.

F. Hasenfuß

22.6.2013: Traumstart-Spenden

"Perlentaucher" Andreas u. Christian Fuchs überreichen Spende an Katharina Blumenstock

Am 22.6.2013 richtete das Büchenauer Traumstart-Team ein Beachvolleyballturnier aus und die 13 teilnehmenden Mannschaften starteten allesamt mit viel Freude und hatten jede Menge Spaß. Traumstart spendete für dieses Turnier eine große Summe von 2.500 Euro und die Mannschaften spielten um die Ehre aber auch um Geld, das sie wiederum an soziale Einrichtungen spendeten. 

So haben z.B. die "Perlentaucher" (TV-Handballer) den 3. Platz belegt und ihr Preisgeld von 300 Euro dem Jugend-Rotkreuz Büchenau spendiert. 

Die "UHU's" bedachten die DRK-Notfallhilfe mit ihrem Gewinn von 100 Euro.

Allen Sportlern ein großes Dankeschön und dem "Traumstart" weiterhin viele gute Ideen und viel Erfolg.

17.7.2013: Erfolgreiche Blutspende

Blutspender und Helfer

Trotz großer Hitze fanden 86 Spendefreudige den Weg zur Büchenauer Blutspende.

Erfreulich war der Anteil von 13 Erstspendern; alles lief sehr gut und die Spender hatten keine Probleme, sie wurden durch die Jugend-Rotkreuzhelfer mit Getränken versorgt.

Allen Spendern und Helfern ein großes Dankeschön für die Einsätze, die an diesem hochsommerlichen Tag besonders viel Energie erforderten.