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26. November 2017: Übung der Jugendfeuerwehr mit dem DRK am Vogelpark

Pünktlich zur Übung öffnete der Himmel seine Schleusen. Aber da nun mal eine Feuerwehrübung der Jugend geplant war, mussten die Martinshörner erstmals kräftig einheizen, dann sprangen die Jungs und Mädels begeistert mit ihren Schläuchen durch die Gegend, denn es galt, einen Brand zu löschen. Aber natürlich gab es auch einige Verletzte, die sicher von den Jungfeuerwehrleuten und den DRK-Aktiven abtransportiert werden mussten und den Sanitätern zur Behandlung übergeben wurden. Die zahlreichen Zuschauer sahen, hörten und verstanden leider aufgrund der vielen Regenschirme nicht viel, die Übung wurde etwas unangenehm, weil jeder sich ein trockenes Plätzchen wünschte, zumal der nasskalte Winterwind alle ziemlich überrascht hatte.

Dennoch, die Jugend war mit viel Enthusiasmus dabei und sicher haben alle wieder viel beim praktischen Einsatz gelernt. Es wurde gefunkt, Befehle gerufen und gespritzt und alle kleinen Feuerwehrleute zeigten sich engagiert.

Fazit: Wie gut, dass es die Feuerwehr gibt! Denn selbst wenn es stark regnet – der Himmel alleine kann keine Feuer löschen!

13. November 2017: Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne ...

... so klang es nicht nur aus vielen, vielen Kinderkehlen, sondern auch Katharina und Janine haben im KTW mit eingestimmt. Für dieses Jahr hatte sich jede der beiden extra eine Laterne gebastelt, die Sie während des Umzuges aus den Fahrzeugfenstern hielten. Chauffiert wurden die beiden Laternenmädchen im KTW von Franz. Ein tolles Bild, ein tolles Flair, Rotkreuzlaternen leuchteten, vier Mädchenaugen strahlten!

Bei der Ankunft im Schulhof – dem Endziel des Martinsumzuges – bekamen unsere beiden Laternenmädchen die obligatorische Martinsbrezel und noch einen Kinderpunsch, wie es sich für brave Mädchen gehört. Das Lagerfeuer wärmte die Helfer wunderbar. Zu tun gab es für das DRK während des Umzuges und auch beim gemütlichen Zusammensein im Schulhof nichts. Ein tolles DRK Team erlebte einen romantischen Dienst.

Die Laternen wurden im DRK Raum für das nächste Jahr aufgehoben und sind einsatzbereit, wenn es 2018 wieder heißt: Laterne, Laterne ...! Danke an BL Katharina, Janine und Franz.

21. Oktober 2017: SEG-Einsatz Helmsheim, Amoklauf mit Nagelbombe

Die Bereitschaften des Unterkreises üben jedes Jahr einmal zusammen einen SEG-Einsatz (Schnelleinsatzgruppe). In diesem Jahr hatte das DRK Helmsheim die Aufgabe, ein Szenario zu arrangieren, von dem die gerufenen Bereitschaften natürlich nicht wussten, was sie dort erwartet. Die Aufgabe stellte sich folgendermaßen dar: Auf dem Gelände der Grundschule Helmsheim hatte ein Amoklauf mit Nagelbombe stattgefunden, 13 zum Teil Schwerverletzte mussten versorgt werden. Beim Eintreffen der vielen Rettungsfahrzeuge hörte man zwischen den Martinshörnern auch Schreie der Verletzten. Es war eine beklemmende Situation. Die Helfer der Bereitschaften von Büchenau, Heidelsheim, Helmsheim, Obergrombach und Untergrombach arbeiteten sehr präzise und haben sich schnell einen Überblick verschafft, um erfolgreich ihre Module Erstversorgung, Betreuung, Transport und Führung ordnungsgemäß durchzuführen.

Die DRK-Einsatzleiter Werner Geider und Matthias Krause waren mit den Einsatzkräften zufrieden. Kritik gab es natürlich auch, dafür finden Übungen statt, um Fehler auszumerzen und daraus zu lernen, damit im Ernstfall alles bestens klappt. Von Büchenau waren an dieser interessanten Aktion Franz Hasenfuß. Hannes Knochlauch und Janine Bensch unterstützend dabei.

22. Juli 2017: Einsatzintensiver Samstag für die Notfallhilfe (NFH)

Neben dem obligatorischen Einsatz beim Sportfest des FSV Büchenau gab es noch drei weitere Notfalleinsätze zu bewältigen.

Los ging es um 16:52 Uhr mit der Alarmierung zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten zwischen Büchenau und Staffort. Da das Notfallhilfe-Fahrzeug beim Sportplatz stand, konnten die Sanitäter innerhalb von zwei Minuten an der Einsatzstelle sein. Beteiligt waren zwei Pkw, einer davon hatte sich überschlagen und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin konnte selbstständig aus dem Fahrzeug hinauskriechen. Die Besatzung der NFH Büchenau machte einen Bodycheck und legte wegen Schmerzen an der Halswirbelsäule ein Stifnek (Halsstütze) an. Der eintreffende Notarzt versorgte die Fahrerin des überschlagenen Fahrzeuges weiter und übergab sie dem Rettungswagen. Die Fahrerin des zweiten Unfallfahrzeuges war ziemlich verwirrt, was nach genauem Hinsehen auf übermäßigen Alkoholgenuss zurückzuführen war. Diese Patientin wurde ebenfalls von der Notfallhilfe versorgt und dem Rettungsdienst übergeben.

Kaum zurück beim Sportplatzfest – verletzte sich ein Fußballspieler ohne Fremdeinwirkung am Knie. Er hatte sehr starke Schmerzen. Die NFH-Sanitäter lagerten das Bein des Sportlers so, dass die Schmerzen erträglich wurden und versuchten, diese durch Kühlung weiter zu lindern, was auch gelang. Auch dieser Patient wurde an den Rettungsdienst übergeben und in die Klinik gebracht.

Gerade war der Dienst auf dem Sportplatz beendet, als um 20:42 Uhr der nächste Alarm das Notfallhilfe-Team zum Abschluss des Tages – mit dem Alarmstichwort „Rea“ – nochmals so richtig forderte. Die Besatzung war sofort unterwegs und erreichte nach wenigen Minuten die Einsatzstelle in der Ortsmitte. Was war geschehen: Bei einer runden Geburtstagsfeier mit sehr vielen Gästen bekam ein Gast plötzlich einen Kreislaufstillstand. Sofort leisteten anwesende Gäste Erste Hilfe und begannen mit der Reanimation. Das DRK-Team der Notfallhilfe reanimierte mit Unterstützung von Sauerstoff und einem Defibrillator weiter bis zum Eintreffen des Notarztes. Nach ca. 30 Minuten Reanimation hatte der Patient wieder Kreislauffunktion und der Rettungsdienst transportierte ihn mit Sondersignal in die Klinik. Leider verstarb der Patient dort nach ca. einer Stunde.

Franz Hasenfuß, Leiter Notfallhilfe Büchenau, der bei allen Einsätzen anwesend war: „Danken darf ich allen Helferinnen und Helfern, die bei den Einsätzen dabei waren und ihr Bestes gegeben haben, um Menschenleben zu retten. Auch an die Helferin, die während der Notfallhilfe-Einsätze auf dem Sportplatz weiter Sanitätsdienst machte, herzlichen Dank.

8. Juli 2017: Brand in Büchenau "Unterer Vogelsang"

Der Brand vorüber .. und schon war Büchenaus Himmel wieder blau (Bild F.H.)

Am Samstag, 8.7.17, gingen für die Mitglieder der Bereitschaft gegen 17:10 Uhr ihre Pager los: Mit dem Alarmstichwort: "Flächenbrand groß“ wurden alle alarmiert." Nachdem der Unterkreisbereitschaftsleiter der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Bruchsal, Matthias Krause, verhindert war, übernahm dessen Vertreter Werner Geider die Einsatzleitung.

Einige Minuten später war das DRK Büchenau im Bereitstellungsraum und rückte dann mit dem Notfallhilfe-Fahrzeug zum Einsatzort (Unterer Vogelsang) aus. Gleichzeitig ließ der Einsatzleiter (ESL) Werner Geider die Nachbarbereitschaften aus Neuthard und Karlsdorf zur Verstärkung alarmieren. Die Feuerwehren aus dem ganzen Umkreis wurden zusammengezogen, denn es brannten ca. 3 ha eines Stoppelfeldes und das Feuer griff danach auf den angrenzenden Wald über. Der Brand drohte, sich auf die dahinter verlaufende A5 auszuweiten. Dies konnte von den Feuerwehren gerade noch verhindert werden.

Bei diesem Einsatz zeigte sich mal wieder, wie wichtig es in der heutigen Zeit ist, dass man einsatztaktisch über die eigenen Ortsgrenzen hinausschaut und mit einem starken Unterkreis zusammenarbeitet. In der Schnelleinsatzgruppe Bruchsal sind zehn Bereitschaften integriert, die sich im Einsatzfall – so wie geschehen – gegenseitig unterstützen.

Es gab Gott sei Dank für uns als "SANIS" nichts zu tun, d.h. es gab keine Verletzten. Für die auswärtigen Bereitschaften war der Einsatz nach ca. zwei Stunden beendet, die Bereitschaft Büchenau blieb bis zum Abschluss der Löscharbeiten mit Fahrzeug und Personal vor Ort. Gegen 22:30 Uhr konnte dann auch die Bereitschaft Büchenau wieder abrücken, nachdem der Feuerwehr-Einsatzleiter den Einsatz für beendet erklärt hatte.

Herzlichen Dank an die Kameradinnen und Kameraden der Bereitschaften und an die Feuerwehren, die in Büchenau im Einsatz waren. (Katharina und Franz)

20. November 2016: Übung der Jugend-Feuerwehr und dem DRK

Während viele FFW-Aktive beim legendären „Feuerwehr-Schlachtfest“ in Büchenau die zahlreichen Gäste bewirteten – startete die Jugendfeuerwehr zur Übung beim Pfarrhaus. Es qualmte ordentlich und die Fahrzeuge der FFW (auch von umliegenden Gemeinden) und des DRK Büchenau kamen mit Blaulicht und natürlich mit Tatütata rasant angefahren. Das Szenario war grandios: Die Sonne bestrahlte den Rauch und in diesem Gegenlicht gab es eine irre Beleuchtung mit vielen kleinen Regenbogen, als die Jugendlichen mit ihren Schläuchen ordentlich spritzten.

Die Sanitäter erhielten zwischenzeitlich von den Feuerwehrleuten Anweisungen zur Versorgung der Patienten und gaben diese an ihre Kameraden weiter:

Äskulap 200 von 201! Äskulap 200 hört! Uns wurde eine Schwerverletzte Person mit Brandverletzungen an Armen und Beinen übergeben, bringen den Patienten jetzt liegend aus dem Gefahrenbereich zur Patientenablage! Verstanden!

Auch Funken will geübt sein. Zwei Trupps haben die Patienten an der Grenze des Gefahrenbereichs von der Feuerwehr übernommen. Zwei hatten Verbrennungen, einer davon schwer, ein weiterer Patient hatte gar eine Rauchgasvergiftung. Ein Trupp hat die „Patientenablage“ betreut. Virtuell wurden Rettungsdienst und Notarzt alarmiert.

Die Zuschauer waren begeistert und einige der kleinen Interessierten wurden sogar von Hannes im Krankentransportwagen sehr nett über die Einrichtung und die Arbeit der Sanitäter informiert.

Die Übung war recht spektakulär und die zahlreichen Zuschauer hatten großen Respekt vor dem sehr gut organisierten Manöver!

 

 

17. Sept. 2016: SEG-Großübung in Büchenau - Blitzeinschlag Sportplatz

Bilder Harald und Heidi Bläske, Collagen HeiBl

Nur die Praxis macht perfekt! Die Aktiven des DRK-Kreisverbandes sind zwar sehr gut ausgebildet und motiviert, doch nur Übung macht den Meister! Jährlich wird gemeinsam geübt, beispielsweise bei einem Massenunfall mit Verletzten. Hierbei bilden zehn Bereitschaften der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Bruchsal Mitte eine Rettungskette, die sehr gut strukturiert arbeitet und mit modernsten Standards innerhalb kurzer Zeit die Verletzten erstversorgen kann.

Szenario in Büchenau: Blitzeinschlag auf dem Sportplatz mit mehr als 20 Patienten. Schon die Anfahrt der gesamten SEG mit Blaulicht verursachte Gänsehaut. Überall auf dem Sportplatz lagen verletzte jugendliche Sportler (täuschend echt geschminkt von Familie Waldeisen vom DRK Spöck). Jede Bereitschaft hatte seine speziellen Aufgaben. Die Sichtung und Registrierung der Verletzten, Erstversorgung, Patientenablage, Betreuung und Transport ist die Aufgabe der ehrenamtlichen DRK-Sanitäter/Helfer und musste ordnungsgemäß, sachkundig und schnell – aber ohne Hektik – geregelt werden. Der ganze Sportplatz war von Sanitätern bevölkert und trotzdem war eine Struktur zu erkennen.

Die Gruppe für die „Erstversorgung“ brachte Krankentragen zur Aufstellung und das medizinische Behandlungsmaterial war sofort bereitgestellt. Die Gruppe „Betreuung“ errichtete im Nu große Zelte als Behandlungsplätze. Die Innenausstattung wurde sachgemäß und schnell aufgebaut. Von dort aus musste die Gruppe „Transport“ geordert werden, um die Patienten ins Krankenhaus zu bringen.

Der leitende Notarzt Dr. v. Müller, unterstützt durch unseren Aktiven Fabian Benz (Assistenzarzt), diagnostizierte die Verletzungen (z.B. Herzstillstand, Verbrennungen, Atemlähmungen, Schock, offener Bruch etc.) und übergab die Patienten an die Sanitäter zur Behandlung oder Überwachung.

Die Übung verlief reibungslos mit den Bereitschaften aus Bruchsal, Untergrombach, Obergrombach, Helmsheim, Forst, Hambrücken, Neuthard und natürlich Büchenau. Der DRK-Kreisverbandsvorsitzende Heribert Rech bedankte sich bei den einzelnen Bereitschaften.

Einsatzleiter Matthias Krause war mit der Übung sehr zufrieden: „Die Gruppenführer wurden erst kurz vor der Übung eingewiesen, die Situation und Lage waren sehr gut ausgewählt. Die Zusammenarbeit mit dem Notarzt klappte hervorragend. Die Behandlungszelte wurden parallel aufgebaut, Transport war zeitnah erfolgt. Manöverkritik erfolgte einzeln in Gruppen, dafür sind Übungen da, dass man daraus lernt!“

OB Petzold-Schick dankte den Bereitschaften für die gute Zusammenarbeit und dem FSV Büchenau für die Gastfreundschaft. Die Organisation oblag der Büchenauer Bereitschaftsleiterin Katharina Arnold, die auch die ganze Übung moderierte. Es wurden viele Tipps zum Verhalten bei Unfällen gegeben und die Zuschauer damit sensibilisiert, in der Hoffnung, nicht nur Gaffer bei Unfällen vorzufinden, sondern Helfer, die beherzt Hand anlegen und sich nützlich machen.

Danke an alle, die sich bei dieser Übung beteiligt und in vielfältiger Weise zum Gelingen beigetragen haben.

Danke dem FSV für die Bewirtung und die Bereitstellung der Sportanlagen.

Danke an die Zuschauer, die uns durch ihre Anwesenheit und das Interesse unserer ehrenamtlichen Arbeit einen Motivationsschub gaben.         HeiBl

17. Sept. 2016: SEG-Übung, "Schminken der Verletzten"

Schminken macht nicht immer schöner ... Die vorbereitende Arbeit für die SEG-Großübung bestand darin, die „verletzten Sportler“ entsprechend schlimm aussehen zu lassen. Die einfachste Arbeit waren dabei wohl die „Bleichgesichter“, die einen Schockzustand simulieren sollten. Dick aufgetragen wurde aber bei Platzwunden, Verbrennungen und offenen Brüchen. Mit Vaseline, Knete, Uhu Spritztechnik und Farben wurde ordentlich modelliert und damit konnten realitätsnah die entsprechenden Verletzungen vorgetäuscht werden. Besonders die Brandblasen sahen sehr wirklichkeitsnah aus. Ein Junge meinte gar: „Schade, dass nicht Halloween ist – wir wären die tollsten Zombies!“ Der Einsatz der Familie Waldeisen vom DRK Spöck war sehr arbeitsintensiv aber lohnend. Viele Zuschauer haben sich über diese Schminkkunst positiv geäußert und die Sanitäter hatten die schwierige Aufgabe, die vorgetäuschten Verletzungen zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

 

 

Erste-Hilfe-Tag am 14.9.2013 - Beispielhaftes Engagement

BNN-Berichterstatter August Greiner schrieb zu dieser Aktion:

Bruchsal-Büchenau (ag). Am Samstag, 14.9.2013, erlebte der seit 2000 von der Internationalen Förderration der Rotkreuz- und Halbmondgesellschaften initiierte „Erste-Hilfe-Tag“ eine Neuauflage. Ziel des weltweiten Aktionstages ist es, die Bedeutung fachgerechter Nothilfe im öffentlichen Bewusstsein zu manifestieren und zur Vornahme dringlicher Maßnahmen zu motivieren, welche durch jedermann vorgenommen werden können. Eine europaweite Studie von DRK und ADAC ergab, dass viele Deutsche zwar bereit sind, im Notfall Hilfe zu leisten, es aber an den praktischen Fähigkeiten hapert.

Dem abzuhelfen, war das Bestreben der Akteure bei der Büchenauer Variante des Aktionstages. Unter der Gesamtleitung von Markus Münch informierten 25 Angehörige des DRK Ortsvereins Büchenau und der Freiwilligen Feuerwehr an gleich drei Örtlichkeiten, wie jedermann Hilfe leisten kann. DRK-Vereinschef Franz Hasenfuß: „Wir wollen der Einwohnerschaft anhand von praktischen Beispielen erläutern, wie bei Notfällen oftmals mit einfachen Mitteln sehr effektiv geholfen werden kann, bis professionelle Hilfe durch einen Rettungsdienst oder einen Arzt herbeigeführt ist.“ Dabei stellte sich in der Planungsphase für den Einsatzleiter Münch die Frage: „Wo kann man in Büchenau an einem Samstagvormittag zu dem besagten Zweck möglichst viele Einwohner ansprechen?“ Da lag es nahe, Örtlichkeiten zu wählen, an denen eingekauft wird. Deshalb wurden nahe der Landmetzgerei Reineck, des Nahkauf-Geschäftes/Bäckerei Weih und beim Hofladen Schäffner die Aktionsstationen eingerichtet. Dort wurde unter der Wortführung von Hasenfuß, Münch und Peter Knoblauch erläutert und demonstriert, welche Sofortmaß-nahmen an einem Unfallort einschließlich der Herz-Lungen-Wiederbelebung mittels Defibrillator vorgenommen werden können. Flankierend hierzu erfolgten Ausführungen zu damit zusammenhängenden Themen: Wie funktioniert ein Notruf? Wie geht man mit Feuerlöschern oder Löschdecken um? Warum sind Rauchmelder „Lebensretter“?

Marika Kramer, welche alle drei Stationen besuchte, zeigte sich erfreut über das beispielhafte Engagement der Akteure von DRK und Feuerwehr beim diesjährigen „Erste-Hilfe-Tag“. „Beispielhaft“ für die Ortsvorsteherin insbesondere deshalb, weil er in dieser Form - und „einzigartig im Landkreis Karlsruhe“ - nur in Büchenau zur Durchführung kam. Wenn auch Petrus nicht mitspielte (es regnete während der Veranstaltung größtenteils), zeigten sich Hasenfuß, Münch und Knoblauch erfreut über die Resonanz bei der Einwohnerschaft. Für sie ist wiederum „beispielhaft“, in welch großer Anzahl sich die Angehörigen der Handballabteilung des Turnvereins für die Veranstaltung interessierten.

Bilder: HeiBl