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Jahresbericht 2009

Es ist immer interessant, im Leben kurz innezuhalten und auf einen Zeitraum zurück zu blicken. Das wird dann besonders interessant, wenn es ein festgelegter Zeitraum, wie ein Jahr ist. Da stellen sich viele Fragen. Was haben wir erlebt, was haben wir gemacht, was war gut, was war schlecht, wie geht es weiter. Nun, unser Jahr begann damit, dass wir, wie immer eigentlich, beim Blutspenden im März Cola ausschenken waren. Doch nicht nur gearbeitet haben wir etwas, nein, wir waren auch den Rettungshubschrauber anschauen mit den Kleinen und beim McDonalds. Und da der Ulrich ja gerade auf Heimaturlaub war, haben wir uns dazu entschlossen, im April noch einmal mit allen Eis essen zu gehen, bevor er uns wieder in Richtung England verlassen würde. Das nächste herausstehende Ereignis war, dass wir zum Abschluss des Schuljahres wieder etwas gemeinsam unternommen hatten. Gemeinsames Kegeln mit anschließendem Pizza essen stand auf dem Programm. Auch gab es noch ein gemeinsames Grillen mit der Bereitschaft. Doch auch gearbeitet haben wir was im Juli, also zumindest wir Leiter, da wir noch auf einem Aktionstag in der Grundschule Büchenau waren, und mit dem Maxi sogar eine echte Büchenauer Mumie zum Ein- und später auch Auswickeln hatten. Tatkräftig unterstützt wurden wir von unseren Kindern, die gleichzeitig selber noch auf die Grundschule gingen. Sie machen fleißig Werbung für uns. Im Oktober stand nun eine Übernachtung der Großen im Rathaus auf dem Programm, bei der natürlich lauter jugendfreie Filme gezeigt wurden;-). Die Kinder hatten zudem das Angebot, ihren Kalorienhaushalt zu ergänzen, was sie dann auch fleißig taten. Hier möchte ich besonders dem Hannes und dem Maxi danken, die für die Technik gesorgt hatten und ebenso im Rathaus schliefen. Vielen Dank, ihr zwei! Im November stand dann eine Großübung mit verschiedenen Jugendfeuerwehren unseres Landkreises auf dem Programm, bei der wir die Opfer stellten und sie schließlich auch selber verarzteten. Und tatsächlich, alle Opfer konnten gefunden und gerettet werden. Hier haben wir erneut mal eines der Kinder Einsatzleiter sein lassen, da wir uns dadurch einen gewissen pädagogischen Lerneffekt erhofften. So können die Kinder spielerisch lernen, Verantwortung für Andere zu übernehmen. Ein Experiment, das, so denke ich, geglückt ist, und auch wiederholt werden wird. Ebenso gab es im November noch einen Infoabend von der Polizei zum Thema Alkohol und illegale Droge, welchen der Ulrich mit vier unserer Großen besuchte. Natürlich sollte auch hier das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Man musste ja auch schließlich kontrollieren, ob der McDonalds gutes Essen verkauft;-). Das Jahr wurde abgerundet durch einen erneuten Dienst beim Blutspenden, den Besuch des Kinofilms Planet 51, und wie immer, mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier mit Kuchen, Tee, Plätzchen und Geschenken. Nicht vergessen werden dürfen auch die zahlreichen Spiele, wie Montagsmaler, Wer bin ich, und das gemeinsame Vorlesen, welche uns den harten Alltag versüßten.

Gearbeitet haben wir aber auch. Mit dem Kleinen setzten wir uns mit dem Menschlichen Körper, dem Skelett, dem Verdauungssystem (welches sie total spannend fanden), Grundlagen der ersten Hilfe (und der zweiten und dritten;-)), dem Blutkreislauf, dem Schock und, so ganz langsam, auch mit der Reanimation auseinander. Auch das Vorbereiten von Übungen sollte nicht zu kurz kommen. Mit den Großen machten wir eigentlich alles, was der erste Hilfe Leitfaden so hergibt. Sie wollen ja schließlich auch irgendwann mal ihren Führerschein machen, und da soll es ja nichts schaden, so was zu können;-). Und natürlich haben die Großen auch immer wieder bei Sportplatzdiensten mitgeholfen. Vielen Dank an all die, die sie mitgenommen und ihnen geduldig ihre Fragen beantwortet haben.

Zum Schluss noch die Gruppengröße. Die Kleinen haben Nachwuchs gekriegt, nämlich den Lars und die Jessy. Der Lars ist sieben und geht in die Zweite Klasse, die Jessy 10 und geht in die Fünfte. Das macht nun, mit ein paar unregelmäßigen Gästen, 10 Kinder zwischen 6-12, die sich Freitag abends zwischen 6 und 7 im Rathaus einfinden. Die Großen kommen eine Stunde später, allerdings muss hier leider vermeldet werden, dass wir da eine weniger geworden sind. Es sind aber immer noch, wenn sie denn alle kommen, 12 Kinder zwischen 11-17 Jahren.

Was bringt nun die Zukunft? Wir wollen ein paar der Großen in die Bereitschaft übernehmen und aus den zwei Jugendrotkreuzgruppen eine machen. Wie das nun genau funktionieren wird, wird die Zeit zeigen, aber so werden wir es nun auf alle Fälle mal probieren. Eventuell werden wir noch ein weiteres Experiment wagen und ein Mädchen mit Down-Syndrom in das JRK aufnehmen. Auch hier schauen wir gespannt in die Zukunft….

Ganz zum Schluss können wir uns nur noch für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freuen uns auf ein weiteres Jahr mit den Kindern und auf weiterhin gute Kooperation mit der Bereitschaftsleitung und dem Vorstand!