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DRK-Ortsverein Büchenau

Franz Hasenfuß
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76646 Bruchsal-Büchenau

1. Juli 2022: Einbau und Einweisung Corpuls

Es war ein heißer Abend im Hof von Jana, wo sich die Notfallhelfer vom DRK-Büchenau getroffen haben. Es war aber nicht nur heiß, sondern auch sehr spannend. Der neue Corpuls sollte im Notfallhilfeauto seinen Platz finden und die Mannschaft eingewiesen werden.

Dennis hat dafür die besten Voraussetzungen und hat seine Aufgabe super gemeistert.

Mit "Grape" und selbstgebackenen deftigen Schnecken von Jana hat es auch nach Feierabend Spaß gemacht und nun steht noch die offizielle Einweisung der Firma am 20.7. an.

Unsere Notfallhelfer - ein tolles Team!

18. Juni 2022: DRK-Notfallhilfe - Team Büchenau

v.l.: Jana, Dennis, Ulrich, Daniel

Leitung Jana Spengler:

Examinierte Krankenschwester mit Klinikerfahrung im Vincentius-Krankenhaus Karlsruhe, vierjährige Tätigkeit in der Herzchirurgie Intensiv in Karlsruhe sowie Erfahrungen im ambulanten Pflegedienst. Viele Spezial-Fortbildungen in verschiedenen Notfallhilfe-Bereichen. Zur Zeit im KIT in der medizinischen Abteilung tätig. Jana ist 50 Jahre alt und lebt seit 2001 mit ihrem Mann und Sohn Paul in Büchenau. Paul Spengler: Helfer bei der Notfallhilfe, er ist 15 Jahre alt und aktives Mitglied der Bereitschaft, übernimmt zusammen mit Lukas die Materialverwaltung.

Ulrich Gerst: Ab 1993 im Jugend-DRK Büchenau, ab 2002 im Katastrophenschutz EE Bruchsal; 2007/08 Rettungshelfer-Ausbildung. 2008/2009 Auslandsjahr in Brighton, dort Certified First Responder beim British Red Cross, 2009 bis 2021 Mitarbeit beim Ärztlichen Notdienst in Blankenloch und Kirrlach. Er gehört zu den Notfall-Seelsorger-Teams. Ulrich ist 38 Jahre alt und ist nun wieder ein echter Büchenauer mit Frau und zwei Kinder.

Daniel Tritschler:

Hat 2004 die Rettungssanitäter-Ausbildung abgeschlossen, war danach nebenamtlich im Krankentransport in Freiburg bis 2007 tätig.Daniel ist seit Oktober 2021 in der Büchenauer Bereitschaft aktiv. Er ist 37 Jahre alt und wohnt seit 2015 mit Frau und zwei Kindern in Büchenau.

Dennis Wagner:

Seit 2019 Examinierte Pflegefachkraft und arbeitet in den ViDia-Kliniken in Karlsruhe und seit zwei Jahren in der Zentralen Notaufnahme. Er war zuvor 13 Jahre in der Feuerwehr aktiv und hat dort mehrere Ausbildungen absolviert. Nach dem Umzug nach Büchenau 2021 hatte er die Feuerwehr an den Nagel gehängt und ist seit diesem Jahr im DRK im aktiven Dienst. Dennis ist 27 Jahre jung und lebt seit Juli 2021 mit Frau und Kind in Büchenau.

Franz Hasenfuß (das Büchenauer DRK-Original) Seit Beginn der Notfallhilfe im März 2001 ist Franz immer noch bei dringendem Bedarf tagsüber bei Notfällen im Einsatz, möchte sich aber gerne mit seinen 68 Jahren zurückziehen. Sein Enkel Lukas Hasenfuß tritt in seine Fußstapfen; Lukas Hasenfuß ist 15 Jahre alt, aktives Mitglied in der Bereitschaft und unterstützt seinen Opa bei Einsätzen in der Notfallhilfe. Zusammen mit Paul wird er die Materialverwaltung übernehmen.

Jahresbericht 2021 Notfallhilfe

Nachdem wir 2020 längere Zeit im Lock down waren, gestaltete sich auch das Corona-Jahr 2021 außergewöhnlich und wieder recht schwierig.

Franz Hasenfuß und ich sind weiterhin mit den Auswirkungen der Pandemie beschäftigt, sei es mit der Beschaffung von Schutzausrüstung oder das Fahren der Einsätze unter Corona-Bedingungen. Oft waren auch bei uns Grenzen erreicht.

Trotz allem hatten wir 56 Einsätze. Am häufigsten waren es wieder internistische Notfälle, gefolgt von den chirurgischen und sieben neurologischen Notfällen. Unter anderem hatten wir drei erfolglose Reanimationen, einen Brandeinsatz, bei dem wir Brandwache hielten, einen Kindernotfall und einen Arbeitsunfall, bei dem auch der Rettungshubschrauber vom ADAC im Einsatz war. Auch ein Fehlalarm war dabei. Obwohl wir personell immer noch schwach besetzt waren, konnten wir den größten Teil der Alarme anfahren. Bedanken möchte ich mich besonders bei Franz und Doris, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und mich bei meiner neuen Aufgabe jederzeit unterstützen. Danke auch an Herrn Dr. Wichmann für seinen ärztlichen Rat.

Leider gilt auch weiterhin, dass wir ohne Sponsoren unser Notfallhilfe-Fahrzeug nicht unterhalten können, denn wir bekommen für unsere Einsätze keine Kostenerstattung. Haftpflicht und Versicherung kosten uns jährlich ca. € 1.600 und hinzu kommt noch Benzin und Verbandsmaterial etc. Darum sind wir auch weiterhin auf Spenden angewiesen. Deshalb macht bitte Werbung für unsere DRK-Altkleidercontainer, denn dafür bekommen wir einen Zuschuss.

Für das Jahr 2022 habe ich aber auch gute Nachrichten: Seit Januar haben wir ein neues Mitglied, Dennis Wagner, der mich in der Notfallhilfe unterstützt, da Franz sich mehr auf seinen Ruhestand konzentrieren möchte. Franz hat mir aber versichert, dass er uns weiterhin gerne hilft, wenn „Not am Mann“ ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Dennis und hoffe, dass er uns gerne bei Einsätzen beisteht. Aber auch bekannte Gesichter kehren nach Büchenau zurück, wie Ulrich Gerst, der auch wieder ab und zu Einsätze fahren möchte sowie ein zugezogenes neues DRK-Mitglied, Daniel Tritschler, der uns in der Notfallhilfe vielleicht bald unterstützen kann.

Die Notfallhilfe wird auch in diesem Jahr in Büchenau und Umgebung für die Bürger/innen hoffentlich erfolgreich im Einsatz sein können.

Jana Spengler, Leiterin der Notfallhilfe DRK Büchenau

6. Januar 2021: Rückblick Notfallhilfe - Corona-Jahr 2020

Die Teams der Notfallhilfe fuhren im Corona-Jahr 2020 insgesamt 45 zum Teil lebensrettende Einsätze. Von Anfang März bis Ende Mai wurden alle Notfallhilfen stark heruntergefahren – auch hier in Büchenau. Die Notfallhilfen wurden nur bei Alarmstichwort „Bewusstlose Person oder Reanimation“ alarmiert. Gott sei Dank hatten wir da in Büchenau sehr wenig zu tun. Seit dem 1.6.2020 werden die Notfallhilfen wieder „normal alarmiert“ – was auch gut ist.

Die Notfallhilfe Büchenau wurde zu 26 internistischen, sieben chirurgischen, zwei neurologischen, zwei urologischen und drei pädiatrischen Notfällen alarmiert; ein Sportunfall, ein Stromunfall und zwei leider erfolglose Reanimationen sowie ein Fehleinsatz runden das Einsatzspektrum ab. Obwohl wir personell schwach besetzt waren, konnten wir ca. 85% der Alarme anfahren.

Herzlichen Dank an Jana Spengler und Doris Zimmermann, die mich bei Einsätzen unterstützten. Ungefähr die Hälfte der Notfälle lag in den Abend- und Nachtstunden, was eine zusätzliche Belastung für die Einsatzkräfte darstellte. Mein Dank gilt auch  Herrn Dr. Wichmann für die ärztliche Unterstützung, ebenso dem Autohaus Knoch für die immer schnelle und unkomplizierte Hilfe bei technischen Problemen an unserem Einsatzfahrzeug und die kostenlosen Reifenwechsel. Danke auch an die Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Bruchsal, Abt. Büchenau, mit ihrem Kommandanten Jochen Weih für die immer kameradschaftliche und verlässliche Zusammenarbeit bei den verschiedensten Einsätzen. Den politischen Vertretern Büchenaus und der Stadt Bruchsal danke ich für die gewährte Unterstützung. Ohne Sponsoren können wir unser Notfallhilfe-Fahrzeug nicht unterhalten, denn wir bekommen für unsere ehrenamtlichen Einsätze keine Kostenerstattung.

Deshalb die Bitte: Unterstützen Sie uns weiterhin mit einer Kleiderspende in einem unserer vier Altkleidercontainer im Ort. Die Notfallhilfe Büchenau wird auch 2021 wieder bei medizinischen Notfällen in Büchenau und den umliegenden Straßen für Sie im Einsatz sein.

DRK Büchenau

Franz Hasenfuß – Leiter der Notfallhilfe

2019.12 Jahresbericht Notfallhilfe

v.l.: Jana und Franz

Im Jahr 2019 fuhren die Teams der Notfallhilfe Büchenau 60 zum Teil lebensrettende Einsätze. Am häufigsten mussten wir zu internistischen Notfällen ausrücken, gefolgt von den chirurgischen mit fünf Verkehrsunfällen und drei Fahrradstürzen. Zwei erfolglose Reanimationen, vier neurologische Notfälle, ein Brandeinsatz, ein Suizid und ein Arbeitsunfall runden das Einsatzspektrum ab. Außerdem hatten wir einen Kindernotfall und zwei Fehlalarmierungen.

Herzlichen Dank an Jana Spengler und Doris Zimmermann, die mich bei Einsätzen unterstützen. Obwohl wir 2019 personell schwach besetzt waren, konnten wir ca. 80% der Notrufe anfahren. Herzlichen Dank an Herrn Dr. Wichmann, der Benzin für unser Einsatzfahrzeug sponsert und für seine ärztliche Unterstützung. Ebenso gilt unser Dank dem Autohaus Knoch für die immer schnelle und unkomplizierte Hilfe bei technischen Problemen an unserem Fahrzeug und die jährlichen kostenlosen Reifenwechsel. Danke auch an die Freiwillige Feuerwehr Bruchsal, Abt. Büchenau, mit ihrem Kommandanten Jochen Weih für die kameradschaftliche und verlässliche Zusammenarbeit bei verschiedenen Einsätzen. Den politischen Vertretern von Büchenau und der Stadt Bruchsal danke ich für die gewährte Unterstützung. Ohne Sponsoren können wir unser Notfallhilfe-Fahrzeug nicht unterhalten, denn wir bekommen für unsere Einsätze keine Kostenerstattung. Unterstützen Sie uns deshalb bitte mit einer Kleiderspende in einen der vier DRK-Altkleidercontainer in Büchenau.

Die Notfallhilfe Büchenau wird auch 2020 wieder bei medizinischen Notfällen in Büchenau und den umliegenden Straßen im Einsatz sein.

Franz Hasenfuß, Leiter der Notfallhilfe

Jahresbericht 2017 DRK-Notfallhilfe-Büchenau (NFH)

63 oft lebensrettende Einsätze in Büchenau war die Bilanz 2017.

Die Notfallhilfe-Teams sind in der Regel innerhalb kürzester Zeit am Einsatzort und können so effizient den therapiefreien Intervall bis zum Eintreffen des Regelrettungsdienstes überbrücken, was gerade bei Reanimationen sehr wichtig ist und lebensrettend sein kann. Das Einsatzspektrum liegt bei 32 internistischen und 15 chirurgischen Fällen, die bemerkenswertesten Einsätze waren in diesem Jahr eine Entbindung und eine primär erfolgreiche Reanimation.

Beim großen Flächenbrand in Büchenau wurde die Büchenauer NFH als erstes Fahrzeug alarmiert, zusätzlich gab es dann noch einen Einsatzalarm für die Bereitschaft Büchenau. Die Notfallhilfe-Teams konnten immerhin ca. 80% der Alarmierungen anfahren, was auf Kreisverbandsebene und im Bundesdurchschnitt eine sehr positive Bilanz bedeutet.

Seit März 2017 fahren die Teams mit dem neuen Ford Eco Sport zu den Einsätzen. Herzlichen Dank allen, die für das neue Fahrzeuge gespendet haben. Ca. 70% der Einsätze liegen in den Abend- und Nachtstunden, was eine enorme Belastung für die Notfallhilfe-Teams darstellt.

Herzlichen Dank an die Teams und an ihre Familien, die sich oft sehr belastet fühlen, wenn mitten in der Nacht der Pager Alarm gibt.

D a n k e ...

... an Bereitschaftsarzt Dr. Wichmann und dem Autohaus Knoch.

... den Kameraden/innen der Freiwilligen Feuerwehr Bruchsal, Abt. Büchenau, für die stets verlässliche und kameradschaftliche Zusammenarbeit im Verbund der beiden Büchenauer Rettungsorganisationen.

... dem Büchenauer Pastoralreferenten-Ehepaar Kramer für die Unterstützung. Leider verlässt Familie Kramer Büchenau 2018. Das bedauern alle sehr, dass diese wertvolle pastorale Unterstützung wegfällt: Alles Gute und viel Erfolg an der neuen Wirkungsstätte für Heike und Martin.

... den örtlichen politischen Vertretern sowie der Stadt Bruchsal für die Unterstützung.

Leider bekommen die Notfallhilfen, obwohl im Rettungsdienstgesetz festgeschrieben, keine Kostenerstattung durch die Kostenträger. Deshalb ist das DRK auf Spenden angewiesen. Unterstützen Sie deshalb Ihre DRK-Notfallhilfe mit einer Altkleiderspende in einem der vier in Büchenau aufgestellten DRK-Altkleidercontainer.

Ihnen allen ein gesundes Jahr 2018! Die Notfallhilfe Büchenau wird auch dieses Jahr wieder für die schnelle und kompetente medizinische Hilfe bei Notfällen in Büchenau und in umliegenden Straßen im Einsatz sein.

DRK Büchenau, Franz Hasenfuß, Leiter Notfallhilfe

Ford Eco Sport - der Neue bei der Notfallhilfe Büchenau

„Mit moderner Turbotechnik, intelligenter Konstruktion und temperamentvoller Leistung sowie außergewöhnlich niedrigem Kraftstoffverbrauch“ stehe ich bei meiner Herstellerfirma Ford hoch im Kurs:

Ich, der Ford Eco Sport fahre schon ab 4. März die Notfallhelfer in Büchenau zu ihren oft schwierigen Einsätzen und gleich in der ersten Nacht war ich mit Franz bei meinem 1. Notfalleinsatz. Ich biete allerhand, damit es den DRK’lern gut geht, z.B. mehr Sicherheit, denn ich bin größer und massiver als mein kleiner „Smarter Vorgänger“! Die Notfallhelfer können bequem aus- und einsteigen, sitzen entspannt, bis die Anspannung der Patientenbehandlung sie dann psychisch und physisch fordert. Viel Platz bietet mein Innenraum, z.B. um Patienten mit kleineren Verletzungen zu behandeln. An meinem Hinterteil (Kofferraum) wurde von zwei Schreinern kräftig manipuliert. Ein Holzgerüst vom Feinsten hält alles ordentlich fest, was wichtig für das Leben der Notfallpatienten ist: Ein Mini-Krankenhaus sozusagen mit AED-Defibrillator mit 12-Kanal-EKG (Geschenk der Stadt Bruchsal zum 60-jährigen DRK-Jubiläum), Notfallrucksack, Medizinischer Sauerstoff, Material für Kleinkinder-Notfälle, Blutdruck- und Blutzuckermessgerät, Pulsoximeter usw. Mit den Funktionen der Geräte kenne ich mich nicht aus – dafür sind die Notfallhelfer bestens ausgebildet und fit. Direkte Funkverbindung habe ich zur Rettungsleitstelle und zum Notarzt – wenn es ernst oder gar lebensbedrohlich wird.

Den 86 Spendern, die das DRK unterstützt haben und meine Anwesenheit in Büchenau mit gut der Hälfte des Kaufpreises finanzierten, ein herzliches Dankeschön – ich werde mein Bestes dafür geben. Danke an die Firmen, die bereits die Reifen gewechselt, den elektrischen Ausbau vorgenommen, sowie die Beschriftung effektvoll auf mich geklebt haben. Wenn ich mit Blaulicht gefahren werde (was hoffentlich nicht zu oft vorkommt), sollten sich alle aus dem Staub machen – ansonsten bin ich auch mal im Auftrag des DRKs unterwegs – da fahre ich vorschriftsmäßig und schaue mir mal den neuen Standort genauer an. Ich bin also nicht zu übersehen und werde gerne in Büchenau unterwegs sein.

 

 

 

März 2017: Eine "smarte Geschichte"

Es war einmal ...

In Büchenau (teilweise auch in Staffort) war ich, der Notfallhilfe-Smart, 13 Jahre im Einsatz. Alle Straßen und viele Hofeinfahrten sind mir bestens bekannt, auch wenn ich viele nur bei Nachteinsätzen gesehen habe.

Zuerst war ich ein Mietauto – geleast sozusagen. Der DRK-Ehrenvorsitzende Hans Werner übernahm freundlicherweise die Kosten. Auch als die Bereitschaft mich kaufte, war Hans Werner der größte Unterstützer – heute sagt man Sponsor. 17.000 km bin ich unfallfrei gefahren und das oft unter extrem schwierigen Bedingungen. Das engste und vertrauteste Verhältnis hatte ich zu Franz, dem Leiter der Notfallhilfe Büchenau. Seine eiligen Schritte waren mir stets Warnung: Jetzt wird’s ernst! Aber wir haben es gemeinsam immer gut gemeistert, sicher zu den Einsätzen zu gelangen. Ich zog manchmal die Notbremse heimlich ein bisschen an, wenn ich nachts voller Mitleid die schlaftrunkenen Augen der Notfallhelfer sah! Nun habe ich ca. 710 Notfallhilfe-Einsätze fürs DRK Büchenau gefahren. Geschmiert und gepflegt wurde ich vorbildlich im Autohaus Knoch. Jetzt ist für die Büchenauer Bereitschaft die Zeit gekommen, sich ein etwas größeres und moderneres Auto zu leisten.

Das ist leider mein Ende! So bleibt mir nur zu hoffen, nicht gleich auf dem Schrottplatz zu landen und noch ein gemütliches Altersdasein pflegen zu dürfen. Für das DRK Büchenau habe ich leider ausgedient, das macht mich traurig, denn die freundlichen Büchenauer werde ich sicher vermissen. Aber allen, die ich je gefahren habe, wünsche ich auch für die Zukunft viele gute Nerven, diese verantwortungsvolle Tätigkeit weiterhin ehrenamtlich zu schultern. Meinem Nachfolger Ford Eco, größer, mit moderner Technik und powervoller, wünsche ich, dass er ebenfalls unfallfrei und sicher die Notfallhelfer zu den Einsätzen bringen wird.

Denn das ist mir in 13 Jahren klar geworden: Diese Einsätze fordern von den Sanitätern ganz viel Mut, Energie, Opferbereitschaft und eine gute Psyche.            HeiBl

Jahresrückblick 2015 Notfallhilfe

Das Team der Notfallhilfe fuhr im vergangenen Jahr 43 zum Teil lebensrettende Einsätze in Büchenau. Das Einsatzspektrum liegt bei 21 internistischen sowie vier chirurgischen Notfällen. Außerdem waren die Teams im Einsatz bei einer Reanimation (leider erfolglos), bei drei Brandalarmierungen, bei zwei pädiatrischen Notfällen sowie bei fünf Verkehrsunfällen, einem Alkohol bedingten und einem psychiatrischen Notfall. Wir konnten 70% der Alarmierungen bedienen und ca. 80% der Einsätze lagen in den Abend- und Nachstunden; dies bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Notfallhilfe-Teams. Bei diesen Zahlen sollte jedem bewusst sein, dass die Notfallhilfe-Teams die Einsätze in ihrer Freizeit, also ehrenamtlich, fahren. Herzlichen Dank an Dr. Andreas Wichmann, der uns bei medizinischen Problemen immer hilfreich zur Seite steht und der das Benzin für unser Herzmobil sponsert. Ebenso ein Dankeschön dem Autohaus Knoch, das uns immer großzügig bei kleineren und größeren technischen Problemen an unserem Smart unterstützt. Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Bruchsal , Abt. Büchenau, sind wir ein starker Rettungsverbund. Herzlichen Dank den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr für die immer verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Den politischen Vertretern Büchenaus sowie der Stadt Bruchsal danke für die gewährte Unterstützung. Ohne Sponsoren können wir unser Herzmobil nicht unterhalten, denn wir bekommen für unsere „ehrenamtlichen“ Einsätze keine Kostenerstattung. Deshalb unsere Bitte: Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Kleiderspende in einem der vier vom DRK aufgestellten Altkleider-Container. Diese stehen im Hof der Verwaltungsstelle, am Ende der „Spöcker Straße“, bei den Glascontainern „Im Grün“ und auf dem Parkplatz beim Pfarrzentrum. Die Notfallhilfe-Teams werden auch 2016 wieder bei medizinischen Notfällen in Büchenau und den umliegenden Straßen im Einsatz sein.

Franz Hasenfuß, Leiter der Notfallhilfe

Unsere Notfallhilfe